Die Stadtbibliothek Bad Brückenau hat beim Ferienprogramm ihren ersten "Makerday" organisiert. Darüber informierten die Veranstalter jetzt in einer Pressemitteilung. Kinder konnten die Fächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) in Form von Experimentierkästen auf spielerische Art und Weise entdecken.

Die sogenannten MINT-Fächer spielen in Schule und Wirtschaft eine immer größere Rolle. Um das spielerische Entdecken dieser Fächer zu ermöglichen, lud die Stadtbibliothek erstmals - selbstverständlich unter Beachtung der gegenwärtigen Hygiene-Auflagen - zu einem "Makerday" ein.

Verschiedene Bauanleitungen

Hierbei konnten die zwölf Kinder drei verschiedene "Makerboxen" ausprobieren. Diese ähneln in Form und Umfang Experimentierkästen, die mit verschiedenen Bauanleitungen und Aufgaben ausgestattet sind.

Eine der Boxen enthielt einen Rennwagen, der wie ein Lego-Baukasten zunächst zusammengebaut werden musste, bevor er fahrbereit war. Eine weitere Box befasste sich mit dem Thema Windenergie und der Funktionsweise von Windkraftanlagen. So galt es dann, ein Windrad im kleinen Maßstab aufzubauen, das bei richtiger Funktionsweise einen kleinen Akku auflud. Bei der dritten Box ging es um das Thema Kräuter-Ziehen. Die Mädchen und Jungen lernten hierbei, die Saat vorzubereiten und bestückten anschließend ein kleines Gewächshaus. Darüber hinaus gestalteten sie eigens bemalte Blumentöpfe. Die Kinder probierten aus, überlegten und suchten sich alternative Lösungswege. Häufig gelang ihnen das selbst - und falls nicht, standen ihnen Michaela Queck und Jan Marberg von der Stadtbibliothek unterstützend zur Seite: Wie pflanzt man das Saatgut richtig ein? Wie richtet man die Rotorblätter des Windrades am effektivsten aus? Wie wird der Motor am besten in den Rennwagen eingebaut?

Zwar lief bei der Erstausgabe noch nicht alles rund - so wollte sich das Windrad partout nicht selbstständig drehen - der Experimentierfreude tat dies kaum Abbruch. Sollten es die Auflagen zukünftig zulassen, soll der "Makerday" künftig einmal im Monat stattfinden, teilten die Verantwortlichen abschließend mit. red