Wenn die Corona-Krise zu einer persönlichen Krise wird, wenn sich psychische Probleme verstärken, sollte man sich schnell professionelle Hilfe suchen. Die Ansprechpartner der Sozialpsychiatrischen Dienste und der Suchtberatungsstellen in Oberfranken weisen ausdrücklich darauf hin, dass sie auch in der Krise weiterhin gut zu erreichen sind. "Niemand muss mit seinen Sorgen alleine sein, denn die sozialpsychiatrischen Dienste und Suchtberatungsstellen stehen beratend zur Seite", bekräftigt Bezirkstagspräsident Henry Schramm in einer Mitteilung des Bezirks Oberfranken. Die Mitarbeiter der Sozialpsychiatrischen Dienste und Suchtberatungsstellen ermutigen die Betroffenen dazu, sich am Telefon über ihre Ängste auszutauschen. Denn professionelle Ansprechpartner könnten helfen, die Struktur im Alltag wiederzufinden oder Ausweichmöglichkeiten wahrzunehmen. Nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch Angehörige, Freunde und Bekannte könnten sich an die Dienste wenden. Die Hilfsangebote laufen telefonisch uneingeschränkt weiter. In Coburg Stadt und Land sind die Sozialpsychiatrischen Dienste von Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr unter 09561/277870 zu erreichen, die Suchtberatung unter 09561/2776 880 von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr. red