Wirsberg — Seit 50 Jahren hält Heinrich Götz der SPD die Treue. Bei der Hauptversammlung wurde das Urgestein des SPD-Ortsvereins Wirsberg mit der roten Parteinadel und Urkunde geehrt. Ausgezeichnet wurden ferner Anni Oertel und Irmgard Wölfel (beide 30 Jahre), Inge Vogler (20) sowie Ingeburg Hoffmann und Elisabeth Stolper (beide zehn).
Für Ortsvorsitzenden Gilbert Ringsdorf ist die SPD in Wirsberg nach wie vor eine starke kommunalpolitische Kraft. Man habe viel zum Aufschwung der Marktgemeinde und zur Verbesserung der Lebensbedingungen für die Mitbürger beigetragen. Ringsdorf ging kurz auch auf die gesellschaftlichen Aktivitäten ein. Jüngstes Beispiel sei das Aufrichten eines Wegkreuzes an der Wanderrast "Koserruh" gewesen.
Bürgermeister Hermann Anselstetter bezeichnete die Jubilare als Leuchttürme mit Vorbildfunktion. Heinrich Götz sei ein Sozialdemokrat "von echtem Schrot und Korn". Der SPD-Ortsverein Wirsberg ist seit 1874 die erfahrenste kommunalpolitische Kraft in Wirsberg: "Wir stehen für eine innovative Gemeinde- und Kreispolitik. Wir sind die Garanten für ein fortschrittliches und modernes Wirsberg, unser vorrangiges Ziel ist die Steigerung der ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Lebensqualität."
Neue Herausforderungen seien der Dorfladen und die Schaffung eines Kultur- und Veranstaltungssaales. "Die Machbarkeitsstudie wird zeigen, ob dieser Saal mit oder ohne Hochzeitsmuseum Wirklichkeit werden kann. Wir brauchen auch einen Plan B, das ist uns bewusst." Die Wirsberger SPD darf ihre Rolle als tragende, wegweisende kommunalpolitische Kraft nicht aus den Händen geben, schloss Anselstetter. Rei.