Die Bamberger Landtagsabgeordnete Ursula Sowa (Bündnis 90/Die Grünen) begrüßt in einer Pressemitteilung, dass im Ankerzentrum in Bamberg künftig eine neue Sicherheitsfirma tätig sein wird. Auch nach ihren Informationen gibt es im November einen "Neustart", wie sie es formuliert.

Sowa, die als Bamberger Stadträtin die Einrichtung seit ihren Anfängen begleitet und auch jahrelang im Ombudsteam war, hält regelmäßig Kontakt mit der Leitung sowie den ehrenamtlich Aktiven. Bei einem Rundgang über das Gelände konnte sie im Bereich Sicherheit weitere positive Entwicklungen verzeichnen: So gibt es seit Juli 2018 ein Gewaltschutzkonzept. Umgesetzt wird es seit August 2019 von einem engagierten Gewaltschutzkoordinator, der nach der Beobachtung der Ehrenamtlichen von "Freund statt fremd" auch bei den Bewohnern anerkannt ist.

Dass die Wohnungen in den Gebäudeblöcken, wo ausschließlich alleinstehende Frauen mit ihren Kindern untergebracht sind, künftig abschließbar sein sollen, begrüßt die Grünen-Politikerin: "Seit Anfang an haben wir uns im Ombudsteam vehement dafür eingesetzt. Die AEO-Leitung hat viel dazugelernt, was ich ausdrücklich wertschätze. Ich hoffe, dass sich dies auch bei der praktischen Arbeit des neuen Sicherheitsdienstes bemerkbar macht", sagt Sowa.

Hier sei es immer wieder zu massiven Beschwerden bis hin zu Anzeigen und möglichen Straftaten gekommen. Bei ihrem Besuch musste die Grünen-Abgeordnete tatsächlich erneut die noch immer mangelhafte Kennzeichnung des Sicherheitsdienstes kritisieren. red