Absteiger TSV Sonnefeld kann am Sonntag "Schützenhilfe" für Nachbar FC Coburg leisten. Der Tabellenletzte empfängt mit dem TSV Großschwarzenlohe den schärfsten Widersacher der Vestekicker im Kampf gegen eine Teilnahme an der Abstiegsrelegation.

Zu gerne würde Trainer Heiko Schröder seinem Amtskollegen und Freund Lars Scheler die Freude machen und den Großschwarzenlohern zumindest zwei Punkte abknöpfen. Doch die personellen Voraussetzungen sind alles andere als rosig: "Es ist nervig, aber unsere Personalsituation ist nach wie vor praktisch wie verhext." Zwar käme Asanti Herring nach seiner Zerrung wieder zurück, dafür laboriert aber Niclas Jacob an einer Wadenprellung. Sein Einsatz ist fraglich. Bastian Brückner fällt ohnehin den Rest der Serie aus, Benjamin Demel fehlt wegen eines Muskelfaserrisses, Thomas Wodniok berufsbedingt. Sebastian Kunick und Dustin Krämer sind gesundheitlich angeschlagen.

Toni Graf und Leon Kappenberger spielen in der Reserve."Dennoch versuchen wir mit den fitten Spielern gegen Großschwarzenlohe etwas zu holen. Das sind wir vor allem auch unserem treuen Publikum einfach schuldig", erklärt Schröder, der bereits fleißig und durchaus erfolgreich an der Kaderzusammenstellung für die Bezirksliga-Saison 2019/2020 bastelt. Und schwarz sieht er vor dem Duell gegen Großschwarzenlohe keinesfalls, denn im Heimspiel gegen den FCC zeigte seine damals ebenfalls stark ersatzgeschwächte Elf Charakter und holte ein 0:0. TSV Sonnefeld: Rang - Kunick (?), Krämer (?), Baierl, Wandrai - Heider, Jacob (?), Hummel, Scheler, Müller, Beyer, Schneider, Günnel, Batke. - Es fehlen: Brückner (verletzt), Wodniok (beruflich verhindert), Graf und Kappenberger (beide in der Reserve). - Trainer: Heiko Schröder. oph