Am Wochenende 3. und 4. Oktober ist die Sonderschau "Ist das Kunst?" mit Werken von Elisabeth Hochleitner letztmalig jeweils von 14 bis 17 Uhr im Herzogenauracher Stadtmuseum zu sehen. Der Eintritt ist frei. Am Sonntag, 4. Oktober, besteht ab 15 Uhr die Möglichkeit zu einem Austausch mit der Künstlerin, teilt stellvertretender Museumsleiter Christian Hoyer mit.

Moderne Skulpturen als Mülltrennung für Fortgeschrittene? Warum sieht zeitgenössische Kunst oft so aus, als käme sie frisch aus dem Abfall und nicht aus dem Atelier? Ist ein Kunstwerk nur dann gut, wenn es wie bei Rembrandt, Rubens oder wie im Mittelalter mit Palette, Pinsel und Ölfarbe gemalt wurde? Die Ausstellung "Ist das Kunst?" versucht zu ergründen, wie sich der Wert eines Kunstwerks ermitteln lässt. Und sie reflektiert, welchen Wandel die Kriterien der Wertzuschreibung erfahren haben.

Eine schwierige Aufgabe

Wo klassische Kunst oft durch ihre Ästhetik überzeugt, steht die zeitgenössische Kunst vor einer schwierigeren Aufgabe. Sie nimmt aktuelle Themen in ihren Werken auf und verarbeitet diese oder stellt komplett neue Fragen. Die Kunst soll zum Nachdenken anregen, verbreitete Meinungen kritisch hinterfragen und so zum Diskurs beitragen. red