Sterbenden ein würdiges Leben bis zuletzt zu gewährleisten, das ist der Leitgedanke des Hospizvereins Bamberg. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder und Jugendliche begleiten die Ehrenamtlichen auf ihrem letzten Weg. Dieses selbstlose Engagement wollte der Soldaten- und Kameradschaftsverein Oberleiterbach jüngst würdigen: Eine Delegation um Vorsitzenden Gerhard Senger übergab eine Spende in Höhe von 500 Euro an den Hospizverein, die im Bereich der Sterbebegleitung für Kinder verwendet werden soll.

Ingeborg Fitz, eine der Ehrenamtlichen des Vereins, war überglücklich, als sie vor einigen Tagen den symbolischen Scheck entgegennehmen durfte:. "Unser Verein lebt von Spenden, ausschließlich von Spenden. Wir können das sehr gut gebrauchen." Rund 80 Ehrenamtliche bilden das Rückgrat des Hospizvereins Bamberg. Dieser leiste Kinder- und Jugendhospizarbeit vor Ort, in den Familien, auch in Zusammenarbeit mit anderen Hospizvereinen und Kinderpalliativteams. Außerdem würden genauso die betroffenen jungen Menschen begleitet, wenn diese sich in stationären Pflege- und Betreuungseinrichtungen oder in Kliniken befinden. Um dies ordentlich bewerkstelligen zu können, seien zwei- bis dreimal im Jahr Fortbildungen notwendig. "Genau dafür möchten wir das Geld gerne verwenden", so Fitz.

Gerhard Senger erklärte ihr, dass die Summe vornehmlich aus dem Erlös des Dorffests stamme, das jedes Jahr an Mariä Himmelfahrt (15. August) am Festplatz am Gemeinschaftshaus stattfinde und sich großer Beliebtheit erfreue. Senger dankte der Ehrenamtlichen stellvertretend für die aufopferungsvolle und äußerst schwierige Tätigkeit. Dieses Engagement sei nicht hoch genug einzuschätzen.