Am Mittwoch, 20. März, findet in allen Grundschulen in der Stadt Bamberg die Schuleinschreibung statt. Wie das Staatliche Schulamt dazu mitteilt, werden grundsätzlich alle Kinder schulpflichtig, die in der Zeit vom 1. Oktober 2012 bis 30. September 2013 geboren sind. Dazu kommen diejenigen, die im Vorjahr zurückgestellt wurden und zwischen Oktober 2011 und September 2012 geboren wurden. Bei der Anmeldung ist der Zurückstellungsbescheid vorzulegen.

Zu beachten sind dem Schulamt zufolge weitere Regelungen: Kinder, die im letzten Quartal 2013 geboren wurden, können auf Antrag der Eltern aufgenommen werden, wenn zu erwarten ist, dass das Kind mit Erfolg am Unterricht teilnehmen kann. Dazu muss vor der Schuleinschreibung ein formloser Antrag an die Schulleitung gestellt werden. Eine Ablehnung ist möglich und gilt nicht als Zurückstellung.

Und: Für eine vorzeitige Schulaufnahme von Kindern, die ab dem 1. Januar 2014 geboren sind, ist zusätzlich ein positives Gutachten des Staatlichen Schulpsychologen erforderlich, das die Schulfähigkeit bestätigt. Mit der Schulleitung ist rechtzeitig Kontakt aufzunehmen.

Neu ist der sogenannte Einschulungskorridor im Anmelde- und Einschulungsverfahren 2019/ 2020: Kinder, die im Zeitraum vom 1. Juli bis zum 30. September sechs Jahre alt werden, können schulpflichtig werden. Diese Kinder durchlaufen das Anmelde- und Einschulungsverfahren an den Grundschulen ebenso wie alle anderen Kinder. Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse berät die Schule die Erziehungsberechtigten und spricht eine Empfehlung aus.

Die Erziehungsberechtigten entscheiden dann, ob ihr Kind bereits zum kommenden oder erst zum darauffolgenden Schuljahr eingeschult wird. Wenn die Erziehungsberechtigten die Einschulung auf das folgende Schuljahr verschieben möchten, müssen sie dies der Schule bis spätestens 3. Mai schriftlich mitteilen. Geschieht dies nicht, wird ihr Kind zum kommenden Jahr schulpflichtig.

Zur Einschreibung kommen die Erziehungsberechtigten zusammen mit dem Kind und folgenden Unterlagen: Geburtsurkunde oder Familienstammbuch ihres Kindes, Bescheinigung des Gesundheitsamtes über den Seh- und Hörtest sowie über den Nachweis der Früherkennungsuntersuchung (U9) oder die Teilnahme an der schulärztlichen Untersuchung. Außerdemm sind der Sorgerechtsbescheid mitzubringen, sofern nicht beide Elternteile erziehungsberechtigt sind und eventuell der Zurückstellungsbescheid des Vorjahres.

Ein Kind mit Förderbedarf kann gleich am Förderzentrum angemeldet werden, wenn bereits feststeht, dass sonderpädagogischer Förderbedarf besteht. Das Förderzentrum benachrichtigt die Regelschule.

Förderzentren in Bamberg sind die Von-Lerchenfeld-Schule mit dem Förderschwerpunkt Hören /Telefon 0951/505562), die Martin-Wiesend-Schule mit den Schwerpunkten Sprache und Lernen (Telefon 0951/505559) und die Bertold-Scharfenberg-Schule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (Telefon 0951/18971000). red