Zum Thema "Kino in Höchstadt", unter anderem im Bericht über die Kinderwünsche (FT vom 24. Dezember) und im Beitrag von Ulrike und Werner Schramm ("Brehm entwirft ein Zerrbild von der Arbeit des Aischtaler Filmtheaters", FT vom 28. Dezember), ging folgende Lesermeinung ein: Anstatt unseren Bürgermeister und die Stadträte mit Mutmaßungen und fragwürdigen Anwürfen zu überziehen, sollte der Betreiber des Puschenkinos einmal ernsthaft darüber nachdenken, warum sein sogenanntes Kulturkino nur spärlichen Besuch verzeichnen kann. Vielleicht sind es bisherige Besucher leid, mit oberlehrerhaft vorgetragenen persönlichen Ansichten konfrontiert zu werden. Gerne hätte ich - und da bin ich nicht alleine - in Höchstadt wieder die Möglichkeit des anregenden Kinobesuches à là Akku (Agenda Arbeitskreis Kultur). Aber die Bestrebungen eines Einzelnen, sich mit zweifelhaften Informationen eine Monopolstellung des Vorführens zu ergattern, treffen insbesondere die ehrlich ehrenamtlich Tätigen in unserer Stadt. Sie sind das von Schramms angesprochene Umfeld der Fortuna, das sich erfolgreich und zur Freude der Bürger über Höchstadt hinaus mit der Gestaltung von z.B. Altstadtfest über Kellerbergfest bis zur Kulturmeile verdient gemacht hat. Und das mit der Unterstützung der Stadt und ihrer Räte.

Höchstadt erntet mit seiner Entwicklung der letzten Jahre in den Nachbargemeinden neidlose Anerkennung, aus der ein positives Image resultiert. Das soll uns auch 2019 niemand durch öffentlich gemachte Nörgelei in vorwiegend eigener Sache kaputt machen.

Reinhard Grasse

aus und gerne in Höchstadt