Das Ziel, älteren Menschen die Möglichkeit zu bieten, möglichst lange zu Hause leben zu können, ist in Rödental kein pures Lippenbekenntnis. Ein Punkt dabei ist es, dazu beizutragen, die Mobilität der Senioren zu erhalten. Jetzt hat das Engagement der Stadt bundesweite Aufmerksamkeit erlangt. Rödental ist einer der Sieger des Wettbewerbs "Gesund älter werden in der Kommune - bewegt und mobil" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und erhält ein Preisgeld von 4000 Euro - mit der Vorgabe, diese Summe im Sinne des Wettbewerbs einzusetzen.
Der Seniorenbeauftragte der Stadt, Wolfang Hasselkus, und die Leiterin des Seniorenbüros, Dorothee Gerhard, entwickelten die Idee, das Geld für Bewegungsgeräte im Außenbereich einzusetzen. Als Standort wurde die Grünfläche im Bereich des Seniorenbüros in der Schlesierstraße ins Auge gefasst. Offene Türen rannte man mit dem Plan bei der Wohnungsbaugesellschaft (WBG) des Landkreises Coburg und bei der Stadt Rödental ein. Die WBG stellte das Gelände zur Verfügung und der städtische Bauhof sorgte dafür, dass die Geräte ordnungsgemäß aufgestellt werden. Weitere Gelder kamen hinzu, so dass Hasselkus im Rahmen der Einweihung feststellte: "Alles in allem hat die neu geschaffene Anlage einen Wert von rund 10 000 Euro." Mit den Geräten werde die natürliche Mobilität angeregt. Dabei sollen nicht nur Senioren dort üben, auch jüngere Menschen sind aufgefordert das Angebot anzunehmen.