Die Bisamratte, die aus Nordamerika stammt, ist auch in Deutschland überall verbreitet. Während in den warmen Monaten vor allem Pflanzen auf ihrem Speiseplan stehen, frisst sie im Winter auch Muscheln und Krebse, deren Bestände bedroht sind. Außerdem baut der Bisam seine Wohnhöhlen meist in Dämme und Ufer von Gewässern, die unterhöhlt werden.
Aus wirtschaftlichen sowie artenschutz- und sicherheitsbedingten Gründen ist die Kontrolle der Bisampopulation durch artgerechten Fang notwendig. Um Teichwirte beim Schutz ihrer Gewässer zu unterstützen, werden in einem Lehrgang der Fischereiberatung des Bezirks Oberfranken gesetzliche Grundlagen zum Fallenstellen, die Biologie der Bisamratte, Fallentypen und deren Handhabung erläutert.
Anschließend haben die Kursteilnehmer die Möglichkeit, sich in Kleingruppen eigenhändig mit dem Fallenstellen vertraut zu machen. Bei einer kleinen Exkursion durch das Gelände werden außerdem der Lebensraum der Bisamratten und ihre Fressstellen erkundet, um die besten Positionen für Fallen ausfindig zu machen.
Der Kurs am Freitag, 29. April, dauert von 9 bis 14 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Anmeldung bei der Fachberatung für Fischerei des Bezirks Oberfran-ken in der Cottenbacher Straße 23 in Bayreuth, per Telefon 0921/7846-1502 oder per E-Mail: fischerei@bezirk-oberfranken.de. red