Mit Idealismus und Engagement widmet sich die Singgemeinschaft der Pflege des deutschen Liedguts. Auch wenn sich jüngere Sängerinnen hinzugesellt haben, so ist das Thema "Nachwuchsmangel" noch lange nicht vom Tisch. Dies wurde bei der Hauptversammlung deutlich, als zahlreiche Mitglieder auf viele gesellschaftlich-kulturelle Aktivitäten zurückblickten.
Die 1924 gegründete Singgemeinschaft zählt nach Mitteilung ihres Vorsitzenden Georg Pitteroff 152 Mitglieder. "Unsere Chorleiterin Larissa Efremova hat modernes Notenmaterial zusammengestellt und keine Mühen gescheut, um unseren Chor zu aktivieren und die Singstunden neu zu gestalten, damit sich auch junge Leute in unserer Mitte wohl fühlen können", erklärte Pitteroff, der seit 31 Jahren an der Spitze des Gesangvereins steht. Schließlich seien sie die Zukunft der Singgemeinschaft. Einige Sänger hätten sich aus Altersgründen aus dem aktiven Dienst verabschiedet.