von unserem Redaktionsmitglied 
Alexander Hartmann

Kulmbach — Der städtische Schlachthof, der über Jahre defizitär und marode war, befindet sich auf einem Konsolidierungskurs. Das Defizit konnte um rund 400 000 Euro gesenkt werden, liegt jährlich jetzt "nur" noch bei knapp 100 000 Euro. Das freut nicht nur die Stadt, sondern auch viele Metzger aus dem Landkreis, denen vor wenigen Jahren mit der möglichen Schließung noch weite Fahrten in benachbarte Städte drohten.
Einen wohl nicht unerheblichen Anteil daran, dass es wieder aufwärts geht, haben die etwa zehn Lohnschlächter aus dem Raum Kulmbach, die in der städtischen Einrichtung die Schlachtung für Metzger und Großschlächter übernehmen. Diese sind geschockt, hat Schlachthof-Chef Dirk Grühn den selbstständigen, freiberuflich tätigen Mitarbeitern doch die Kündigung ausgesprochen.