Stellvertretend für die 210 Schüler der Pater-Lunkenbein-Grund- und Mittelschule, die bei der Klimaschutzaktion des Bundes Naturschutz "In die Schule geh' ich gerne" mitmachten, fand wegen der Corona-Pandemie die Preisverteilung in schlichtem Rahmen vor der Schule statt. Alle neun teilnehmenden Klassen waren besonders erfolgreich und legten mindestens eine Woche bei Wind und Wetter zu Fuß, mit dem Tretroller oder mit dem Fahrrad den Schulweg zurück.

Rektorin Ursula Hoydem erklärte, dass man in diesem Jahr bewusst auf die Ermittlung einer Siegerklasse verzichtet habe, da die teilnehmenden Klassen alle etwa gleich gute Aktivitäten gezeigt hätten.

BN-Ortsgruppenvorsitzender Ludwig Wendler lobte die Jugendlichen für ihr vorbildliches Engagement, etwas für den Umweltschutz zu tun, selbstständiger zu werden und die Verkehrssicherheit im Umfeld der Schule zu verbessern. Er freute sich über die vielen Blattstempelungen auf den Baumplakaten, die davon zeugten, dass man sehr häufig den Schulweg umweltfreundlich zurücklegte. Er überreichte 50 Euro Preisgeld, das laut Auskunft der Rektorin im Laufe des kommenden Jahres für die weitere Verbesserung der Biodiversität im direkten Umfeld der Schule verwendet werden soll. Letztes Jahr wurde ein Bienenhotel auf dem Schulgelände errichtet. Außerdem bekamen alle teilnehmenden Schüler ein Lesezeichen.

Appell an die Kinder

"Am meisten belohnt ihr euch selbst", hob BN-Kreisgruppenvorsitzender Anton Reinhardt beim Dialog mit den Schülern Svea Meixner und Philipp Brehm hervor, denn "Bewegen bringt Segen, wer rastet, der rostet!" Reinhardt ermunterte die Kinder: "Lasst nicht nach in eurem Tun! Regelmäßige Bewegung ist die beste Vorbeugung gegen Haltungsschäden und Rückenbeschwerden, außerdem wird die schulische Leistungsfähigkeit auf natürliche Weise verbessert."

Reinhardt lobte die Schüler auch: "Euer Beitrag ist ein kleines, aber wichtiges Signal, den menschengemachten Klimawandel zu stoppen." red