Als das "Laboratorium der Stammesgeschichte" bezeichnete Charles Darwin die Galápagos-Inseln. Hier schuf der Tierfilmer Heinz Sielmann 1960 den Filmklassiker "Galápagos - Trauminseln im Pazifik". Die legendäre Kino- und TV-Sensation wird noch einmal im Naturkunde-Museum Coburg gezeigt.
Die filmische Expedition Heinz Sielmanns zu den Galápagos-Inseln zeigt Bilder einer Tierwelt und einer Landschaft, die einmalig in ihrem Artenvorkommen ist. Für Heinz Sielmann erfüllte sich mit seiner ersten Expedition nach Galápagos im Jahr 1960/61 ein Wunschtraum. Auf den Inseln begegnete ihm ein Naturparadies, das er in voller Schönheit seinen Zuschauern zeigte: Imposant ist die Vogelbalz, farbenprächtig wie bei den Fregattvögeln oder schnäbelnd wie bei den Albatrossen. Auch der berühmte Darwin-Fink wird gezeigt, der mit einem Kaktusstachel im Schnabel in einem morschen Ast nach Maden bohrt, oder die Meerechsen und Riesenschildkröten. So nimmt Heinz Sielmann die Zuschauer mit zu den unwirtlichen Küsten Perus und ihren riesigen Kolonien von Kormoranen, Pelikanen und Tölpeln am fischreichen Humboldtstrom.
In Zusammenarbeit mit der Heinz-Sielmann-Stiftung wird der Film am Sonntag, 12. März, um 15 Uhr im Naturkunde-Museum Coburg noch einmal gezeigt. Für die Teilnahme ist ein Eintritt in Höhe von 3 Euro beziehungsweise 1 Euro (Kinder) zu entrichten.
Noch ein Hinweis: Die Sonderausstellung "Heinz Sielmann - Ein Leben für die Natur" ist noch bis zum Sonntag, 26. März, im Naturkunde-Museum Coburg zu sehen. red