Nach einer zweijährigen Pause konnte dieses Schuljahr die traditionelle Rhön-Olympiade endlich wieder stattfinden. Der von der Sportlehrerin Martina Greithanner organisierte Vergleichswettkampf wurde auf der kürzlich eingeweihten Tartanbahn am Sportzentrum in Münnerstadt ausgetragen.

Im Rahmen der Rhön-Olympiade messen sich seit mehreren Jahrzehnten die besten Leichtathleten verschiedener Altersklassen des Münnerstädter, Bad Kissinger und Hammelburger Gymnasiums. Jeder Athlet darf in maximal zwei Disziplinen und zusätzlich in einer Sprintstaffel für seine Schule antreten und sammelt dabei abhängig von der erreichten Platzierung Punkte für seine Schule. Dies gelang den von Martina Greithanner und Felix Hanschmann betreuten Münnerstädter Gymnasiasten in der Summe am besten. Sie siegten ebenso überraschend wie knapp mit 117 Punkten vor dem Gymnasium Bad Kissingen, dessen Schüler 115,5 Punkte erzielten. Insbesondere die SGM-Mädchen, einige davon auch Vereinsleichtathletinnen des TSV Münnerstadt, trugen viele Punkte zum Sieg ihrer Schule bei. Besonders erwähnenswert waren die Leistungen von Carlotta Rößler, die mit beachtlichen Sprungergebnissen ebenso einen Doppelsieg verbuchen konnte wie Helen Stahl.

Weitere viel beachtete Leistungen zeigten die Hammelburger Hochspringer Jonas Bütner und Nelson Haase sowie die Mittelstrecklerinnen Kimberly Herrlein und Maxima Maiwald aus Bad Kissingen, die die 800 Meter jeweils unter 2:45 min absolvierten und mit großem Vorsprung gewannen. Auch Luca Alexandra (Hammelburg) sowie Linus Kirchner (Münnerstadt) konnten im Ballwurf überzeugen und ihre Wettkämpfe mit deutlichem Vorsprung für sich entscheiden.

Nächstes Jahr wird der Wettkampf turnusgemäß vom Gymnasium Bad Kissingen ausgerichtet. red