Die Polizeiinspektion Pegnitz hatte am Donnerstag sieben Wildunfälle zu bearbeiten. Um 5.30 Uhr überfuhr eine 21-Jährige auf der Staatsstraße 2163 bei Pottenstein ein Reh. Um 6.40 Uhr erfasste ein 48-Jähriger auf der Staatsstraße zwischen Hainbronn und Pegnitz ein kreuzendes Reh. Ein 25-Jähriger hatte um 6.45 Uhr auf der Straße Vorbach - Großkorbis einen Wildunfall. Das Reh wurde so schwer verletzt, dass es durch die Polizei erschossen werden musste. Um 8 Uhr stieß eine 40-Jährige auf der Staatsstraße 2120 bei Creußen mit einem Reh zusammen. Abends ging es weiter: Um 20 Uhr kollidierte ein 57-jähriger Autofahrer zwischen Trockau und Lindenhardt mit einem Reh, das dabei getötet wurde. Um 21 Uhr stieß ein 60-Jähriger auf der Straße zwischen Püttlach und Hedelmühle mit einem Reh zusammen. Ein weiteres Reh wurde auf der Bundesstraße 2/470 bei Neudorf überfahren, ohne dass sich der Verursacher bei der Polizei meldete.

Die Polizei warnt

In der Dämmerung und Nacht sind vermehrt Rehe auf den Straßen unterwegs. Doch fahren viele Verkehrsteilnehmer nicht so aufmerksam und so langsam, dass sie innerhalb der übersehbaren Strecke ihres Abblendlichts auch rechtzeitig zum Stehen kommen können. Der Tod der Wildtiere und Schäden am eigenen Kraftfahrzeug sind die zwangsläufige Folge. Viele dieser Unfälle könnten vermieden werden. pol