Coburg — Beim letzten Bezirks-Lehrgang der U10 und U12 in diesem Jahr haben sich in Marktredwitz etwa 50 Judoka aus Oberfranken eingefunden. Vom Post-SV Coburg nahmen sieben Talente teil.
Nach einigen Aufwärm-, Konzentrations-, Reaktions- und Koordinationsspielen standen Fallschule und Bodentechniken auf dem Programm. Das Fallen vorwärts, rückwärts und seitwärts wurde nach einer für die jungen Judoka neuartigen Lehrmethode vermittelt. Auch wenn diese viel Mut und Geschicklichkeit erforderte, waren alle Judoka mit Feuereifer und großem Engagement dabei und zeigten, dass sie auch bei ausgefallenen Situationen sicher und mit Bravour fallen können. Bei den Bodentechniken ging es einmal um eine effektive Verteidigung, um nicht vom Gegner in einen Haltegriff genommen zu werden. Anschließend lernten die Kinder verschiedene Möglichkeiten, wie die zuvor gelernte Verteidigung erfolgreich umgangen werden kann. Da es sich um einfache und gleichzeitig praktikable Techniken handelte, waren die jungen Judoka mit Begeisterung dabei.
Alle Judoka erhielten für ihre gezeigten und anerkennenswerten Leistungen Urkunden und einen "Judo-Löwen" als Schlüsselanhänger. Zusätzlich wurden die ersten Kinder der Rangliste gesondert mit Urkunde und Medaille geehrt.