Sie kommen aus Jena, nennen sich "Octavians" und begeisterten in der Münch-auracher Klosterkirche mit ihrem A-cappella-Gesang auf höchstem Niveau. Dass es musikalisch auch ohne Mikro und Firlefanz geht, bewiesen die sieben jungen Männer eindrucksvoll. Das Mikrofon wurde anfangs zur Begrüßung und dann nur noch zur Moderation gebraucht. Die Sänger beeindruckten mit klaren Stimmen und begeisterten schon von Beginn an mit "Con amores, la mia madre", einem Madrigal für vier Solisten und vierstimmigen Chor.
"So wechselhaft wie das Wetter im April, so wollen wir ihnen auch ein unterhaltsames Konzert bieten", erklärte einleitend einer der jungen Sänger. Unter den vielen Besuchern der nahezu voll besetzten Klosterkirche war auch Thomas Fink.