Als einen wichtigen Meilenstein hin zu einer noch engeren Zusammenarbeit werteten die Vorstandschaften der fünf Knetzgauer CSU-Ortsverbände, der Frauen-Union sowie der Jungen Union ihren gemeinsamen Internet-Auftritt, der nach langer Vorarbeit nun öffentlich abrufbar ist. Im Beisein des Kreisvorsitzenden Steffen Vogel (MdL) wurde die Seite beim Frühjahrstreffen im Oberschwappacher Pfarrsaal den Mitgliedern vorgestellt und symbolisch in Betrieb genommen, wie die Knetzgauer CSU mitteilt. Auf den Knopf drückten für "www.ortsverbände-knetzgau.de": Günter Englert (CSU Oberschwappach), Willi Fuß (CSU Zell), Mark Zehe (CSU Knetzgau), Erwin Schmitt (CSU Oberschwappach), Florian Bieselt, Bruno Eirich (CSU Westheim-Eschenau), Silke Greubel-Stevanovic (FU Knetzgau), Norbert Patacky (CSU Hainert), Matthias Werb (JU Knetzgau) und CSU-Kreisvorsitzender Steffen Vogel.
Der Knetzgauer CSU-Vorsitzende Mark Zehe hob hervor, dass alle sieben Verbände die positive Entwicklung ihrer Heimatgemeinde anerkennen. Da sei die vertiefte Zusammenarbeit nur folgerichtig. Der gemeinsame Internet-Auftritt stelle einen wichtigen Mosaikstein dar und solle dies auch nach außen hin deutlich machen. Zehe würdigte Florian Bieselt vom CSU-Ortsverband Oberschwappach, der die Internet-Präsenz erstellt hat. Er sei ein Glücksfall für alle gewesen.
Florian Bieselt präsentierte die Homepage und erläuterte die große Bedeutung des Internets für die Kommunikation. Ein solcher Auftritt sei unerlässlich, um die jüngere Generation anzusprechen und zu informieren. Wichtig sei es, die Homepage mit Leben zu erfüllen. Bieselt warb dafür, in einem weiteren Schritt auch über Facebook aktiv zu werden.
CSU-Kreisvorsitzender Steffen Vogel zeigte sich beeindruckt und bestätigte den Knetzgauer Vertretern, dass ihr angestrebter engerer Zusammenschluss goldrichtig sei. Er stellte heraus, dass gerade Knetzgau schon immer stark von der erfolgreichen Arbeit der CSU geprägt worden sei. Daran gelte es anzuknüpfen. "Macht weiter so, ihr befindet euch auf einem guten Weg", schloss Vogel.


Schulsanierung im Plan

Dann ging es um aktuelle kommunalpolitische Themen. Der Knetzgauer Gemeinderat Stefan Seubert berichtete über den aktuellen Stand der Schulhaussanierung. Erfreulicherweise sei mittlerweile der Beginn der Neugestaltung des Schulgebäudes für jedermann gut erkennbar, nachdem bis vor kurzem noch Rückbauarbeiten liefen, wie Seubert beschrieb. Gemäß den neuesten Zahlen, die dem Gemeinderat vorgelegt worden sind, würden die geplanten Gesamtkosten eingehalten. Stefan Seubert, der dem Bauausschuss angehört, machte deutlich, dass die Kostenentwicklung von der Gemeinderatsfraktion kritisch begleitet wird. Als Wermutstropfen bleibt nach seinen Worten festzuhalten, dass die Schule zum Ende der Sommerferien 2016 nicht fertig werde.
Gemeinderat Michael Melber stellte fest, dass dem Gemeinderat bis jetzt noch kein Entwurf für den Haushaltsplan 2016 vorgelegt wurde, obwohl die Daten seit Dezember 2015 bereits verfügbar wären. Bis zu der für Juli 2016 angepeilten Beschlussfassung sei mehr als die Hälfte der Planungszeit verstrichen. "Es stellt sich hier schon die Frage, warum wir hierfür ein halbes Jahr länger brauchen als der Landkreis, der seinen Haushalt für das Jahr 2016 sogar schon im vergangenen Jahr verabschiedet hat", sagte er.
Nach der vorläufigen Finanzplanung der Gemeindeverwaltung wird ihm zufolge der Schuldenstand der Gemeinde bis Ende 2019 etwa 7,3 Millionen Euro betragen. Damit werde der finanzielle Spielraum sehr eng und über 20 Jahre kaum große Projekte zulassen. Glücklicherweise seien im Finanzplan Mittel für die Sanierung des "Schwarzen Adler" Westheim und für die Knetzgauer Franz-Hofmann-Halle vorgesehen.


Da gibt es Pflichtaufgaben

Es verbleiben nach seinen Worten aber Risiken, da die Straßen im Gemeindebereich Risse, Löcher und Unebenheiten hätten und zudem noch nicht klar sei, inwieweit aufgrund einer Schmutzfrachtberechnung große Investitionen in das Kanalnetz erforderlich würden. red