Die 24 Aktiven der Feuerwehr Gestungshausen wurden im vergangenen Jahr zu acht Einsätzen gerufen und haben zusätzliche Dienste, Unterricht und Übungen absolviert. Bei der Hauptversammlung ging Kommandant Marko Gottschalk detailliert darauf ein.

"Im Bereich der Technischen-Hilfeleistungsausbildung wollen wir enger mit Sonnefeld zusammenarbeiten", kündigte er an. Des Weiteren würden die Gruppendienste etwas umgestellt und Gemeinschaftsdienste aller Teams abgehalten. Von der Kinderfeuerwehr "Superhelden Sockental" berichtete Jugendwartin Stefanie Friedrich, dass diese aus 13 Mädchen und Jungs besteht, die auch aus anderen Ortsteilen kommen.

Mit Feuereifer ist der Nachwuchs bei der Sache und absolvierte 24 Übungen. Unter anderem wurde sich auch auf die "Löschi-Olympiade" vorbereitet. An dieser beteiligten sich acht der Kinder. Friedrich gab bekannt, dass sich für dieses Jahr weitere Neuanmeldungen angekündigt haben. Ein Mitglied hat die Altersgrenze erreicht und zählt nun zu den Jugendlichen.

Da es bei benachbarten und befreundeten Wehren Jubiläen gab, ebenso wie bei Ortsvereinen, war die Gestungshäuser Wehr entsprechend oft mit Delegationen bei diesen Feierlichkeiten und Festen vertreten, erinnerte Vorsitzender Michael Knauer. Nach fast zweijähriger Wartezeit seien im Juli 2018 die neuen Schutzanzüge eingetroffen.

Vor kurzem sei das Laser-Fax im Gerätehaus installiert und bei der Integrierten Leitstelle (ILS) angemeldet worden. "Jetzt erhalten wir ein Fax, auf dem der genaue Einsatzbefehl beziehungsweise der Einsatzort angegeben ist", erklärte Knauer. Mit 120 Personen blieb die Mitgliederzahl unverändert. Erfreut ist er über eine weitere neu ausgebildete Truppfrau.

Landrat Sebastian Straubel machte deutlich, dass der Feuerwehrdienst mit hohem ehrenamtlichen Engagement der Aktiven verbunden sei. Dass dies nicht selbstverständlich sei, wüssten der Landkreis sowie die Städte und Gemeinden. Diese seien stets bestrebt, Geräte und Fahrzeuge zu beschaffen. Grußworte übermittelten auch Kreisbrandrat Manfred Lorenz, der auch namens des Kreisbrandinspektors Stefan Zapf und des Kreisbrandmeisters Jochen Mann für die Zusammenarbeit dankte. Er zeigte auf, dass die Aus- und Fortbildung wichtig sei, um auf dem aktuellen Stand zu sein, denn durch die vermehrte Technik würden Einsätze nicht einfacher. Ferner sei die Nachwuchsarbeit wichtig, dies habe die Gestungshäuser Wehr schon vor vielen Jahren erkannt. Bürgermeister Michael Keilich richtete ebenfalls ein Lob an die Wehr und den Feuerwehrverein.

Mit dem staatlichen Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 40-jährige Dienstzeit und einem Gutschein für einen Aufenthalt im Feuerwehr-Erholungsheim wurden Stefan Gebert, Reiner Kestel und Klaus Wittmann durch Landrat Stra ubel ausgezeichnet. Alle drei haben das Leistungsabzeichen Gold/rot abgelegt und nahmen an verschiedenen Lehrgängen teil. Darüber hinaus haben sie zusätzliche Ämter übernommen. Stefan Gebert war stellvertretender Kassier, ehemaliger Vorsitzender und bekleidet aktuell das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden. Klaus Wittmann, der 1987 von der Großgarnstadter Wehr nach Gestungshausen gewechselt ist, brachte sich als (stellvertretender) Schriftführer ein. Reiner Kestel leistet Dienst in der dritten Gruppe und war stellvertretender Schriftführer. Alexandra Kemnitzer