Höchstadt — Am Dienstag starteten fünf junge Leute bei der Kreissparkasse Höchstadt/Aisch ins Berufsleben. Auf sie wartet eine vielseitige Ausbildung mit Verantwortung. Darauf stimmte der Vorstandsvorsitzende Reinhard Lugschi seine neuen Kolleginnen und Kollegen bereits am ersten Tag ein.
Ausbildungsplätze bei der Kreissparkasse Höchstadt/Aisch sind nach wie vor gefragt. "Deshalb haben wir ein aufwändiges Auswahlverfahren installiert. Dieses beginnt schon über ein Jahr vorher und beinhaltet Tests, ein Assessment Center und persönliche Gespräche", erklärt Lugschi. Dies, so der Vorstandsvorsitzende, sei wichtig, um die geeignetsten Auszubildenden für dieses anspruchsvolle Berufsfeld zu finden.
"Denn wir brauchen vielseitige junge Leute", betont Johanna Schmuck. "Wichtig ist eine aufgeschlossene Art und die Lust, mit Menschen umzugehen. Daneben ist es aber auch notwendig, sich in wirtschaftliche und rechtliche Themen einzulesen", so die Ausbildungsleiterin der Sparkasse. Gemeinsam mit Lugschi begrüßte sie die fünf Berufsstarter. Dies sind der 16-jährige Höchstadter Felix Dotterweich, Christin Gumbert (Röttenbach), die Boxbrunnerin Lea Kleebauer sowie der aus Röttenbach stammende Tobias Meier und Hannes Weber (Ziegelsambach). Sie alle haben die Kreissparkasse über ein Berufspraktikum kennengelernt.
"Nach meiner Praktikumswoche wusste ich, das ist das richtige. Dann musste ich gar keine weiteren Praktika machen", erzählt Lea Kleebauer. Hannes Weber absolvierte dagegen gleich vier Praktika. "Teilweise musste ich den ganzen Tag am PC sitzen - das war zu eintönig. Bei der Sparkasse ist das eine gute Mischung". Deshalb sei es, so Sparkassenchef Lugschi, unverzichtbar, vor der Berufswahl Praktika zu absolvieren. "Wir unterstützen dies seit beinahe 20 Jahren und schätzen die Zusammenarbeit mit den Schulen".
Ebenfalls ausschlaggebend für die Berufswahl, so ergänzte Hannes Weber, war die Sicherheit eines soliden Ausbildungsbetriebes. "Da sind die Chancen, später auch einmal hier arbeiten zu können, groß - das ist wohl jedem von uns wichtig gewesen". Eine Position, die von allen neuen Azubis unterstützt wurde.
Sicherheit und Vertrauen, dies erklärte Lugschi den neuen Sparkassen-Mitarbeitern, habe auch für die Kunden höchste Priorität. Deshalb gibt es für die angehenden Bankkaufleute ab sofort zahlreiche Regeln zu beachten. Dazu zählen beispielsweise das Fernmeldegesetz, das Bundesdatenschutzgesetz, das Bankgeheimnis und die Schweigepflicht. "Damit muss ich mich erst einmal genauer beschäftigen", erkannte Christin Gumbert. Zeit, die sie bekommt. "Denn bevor die neuen Kolleginnen und Kollegen auf die Geschäftsstellen kommen, machen wir die nächsten Tage erst einmal einen Grundkurs", erläuterte Schmuck. red