Im Grunde war die 13:19 (6:9)-Niederlage des Tabellenvorletzten SG Kunstadt/Weidhausen gegen den Tabellendritten der Landesliga Nord, der TD Landshut, keine Überraschung. Dass aber dennoch in der Michelauer Mainfeldhalle Hoffnung aufkeimte, lag an der 5:1-Führung der Heimmannschaft. Doch schon nach zwölf Minuten hatten die Mädels von SG-Trainer Udo Prediger ihr Pulver verschossen.
In den nächsten 20 Minuten erzielten sie gegen die keineswegs überzeugenden Landshuterinnen nur noch vier Treffer, während die Gäste achtmal einnetzten. Zwar schafften die Niederbayern erst in der 23. Min. den Ausgleich (6:6), doch in den Schlussminuten gelang den Gastgeberinnen kein einziges Tor mehr.
Dies lag auch an fünf Zeitstrafen, die die beiden Unparteiischen Lars Gruner und Benjamin Mahler verteilten. Marion Held wurde gleich zweimal nach draußen geschickt, und die erfolgreichste SG-Werferin, Lena Klihm, erwischte es in der 25. Min. Insgesamt stand die SG 16 Minuten in Unterzahl auf dem Feld.
SG Kunstadt/Weidh.: Werner, Karl; L. Klihm (5/4), F. Röschlein, L. Bauer (je 2), F. Seufert, L. Pühlhorn, S. Aust, L.M Fiedler (je 1), S. Braun, M. Held, L. Baier, L. Krappmann.


Weidhausen-Spiel fiel aus

Lange Gesichter ganz ohne sportliche Gründe sah man am Sonntagabend in der Mainfeldhalle. Die beiden Schiedsrichter Mario Mirwald und Jonas Wiskoljan weigerten sich, die Bezirksoberliga-Partie zwischen den Männern des TV Weidhausen und der SG Marktleuthen/Niederlamitz anzupfeifen. Der Dauerregen hatte den Spielern einen Streich gespielt. Gleich an zwei dicht nebeneinander liegenden Stellen tropfte es nahe dem Wurfkreis von der Decke. Die Unparteiischen sahen die Gesundheit der Spieler gefährdet. Die Partie muss somit zu einem noch zu bestimmenden Zeitpunkt nachgeholt werden. kag