Matthias Schneider

Weidhausen — Die Handballerinnen der SG Kunstadt/Weidhausen gehen am Samstag um 18 Uhr eher als Außenseiter ins Spiel gegen die HSG Mainfranken in Kitzingen. Die Unterfranken galten zu Beginn der Saison noch als Titelfavorit in der Landesliga Nord, vor allem wegen Topspielerinnen wie Julia und Melanie Meyer im Kader und einem dritten Platz in der Vorsaison.
Nach einem starken Start musste die HSG zuletzt allerdings vier Niederlagen in Folge hinnehmen. Da scheint die bisher noch sieglose SG Kunstadt/Weidhausen (Platz 12) am Samstagabend gerade recht zu kommen, um die Negativserie zu beenden. Doch die SGK hat nichts zu verlieren und darf entsprechend befreit in Unterfranken auftreten.

HSG Mainfranken -
SG Kunstadt/Weidhausen

Die SG Kunstadt bewies in der Vorwoche gegen Primus MTV Stadeln, dass sie in einer solchen Ausgangssituation starke Leistung zeigen kann: Etwa 40 Minuten lang hielten sie mit und gingen mit einer 13:11-Führung in die Halbzeit. Zwar verloren sie die Partie mit 20:29, doch mit schnellem Offensivspiel machte das Team deutlich, dass es noch über viel Potenzial verfügt, um die bisher recht magere Torausbeute von durchschnittlich 16 Treffern pro Partie zu steigern.


"Zweite" gegen HC 03 Bamberg

Spannend wird auch das Aufeinandertreffen der 2. Damenmannschaft der SG mit dem HC 03 Bamberg.
Nach zwei zuletzt mehr als unglücklichen Niederlagen muss die Landesliga-Reserve um 14 Uhr gegen den direkten Tabellennachbarn aus Bamberg unbedingt doppelt punkten, um sich nicht im Keller der Bezirksoberliga festzusetzen.