Am letzten Kampftag der 2. Judo-Liga Süd in Bad Homburg trafen sich neben dem Gastgeber, der HTG Bad Homburg, die SG Eltmann und der Chemnitzer PSV zum Abstiegsdreikampf. Mit einem Sieg und einer knappen Niederlage schaffte die SGE den Klassenerhalt.
Chemnitz belegte vor dem Kampftag den neunten und damit letzten Tabellenplatz. Die Damen aus Eltmann reisten als Siebtplatzierter an, Homburg lag knapp davor auf Platz 6. Rein rechnerisch waren somit alle drei Teams noch gefährdet. Die Heimmannschaft war nominell sehr stark aufgestellt, zum Teil mit Nationalkader-Kämpferinnen. Die Chemnitzerinnen hingegen waren verletzungsbedingt eher schwächer einzuschätzen. Die SG Eltmann war gut besetzt und hoch motiviert, die notwendigen Punkte für den Klassenerhalt zu erkämpfen.
Mit dem entsprechenden Elan startete die SG gegen den Chemnitzer Polizeisportverein und dominierte deutlich. Mit 6:1 gewannen die Eltmannerinnen souverän und auch in dieser Höhe verdient. Die Punkte für die Unterfranken erkämpften Klust, Schuldt, Lacher, Grafen, Freudenberger und Bauer. Damit war der Klassenerhalt vorzeitig in trockenen Tüchern.
In der zweiten Begegnung wurde Chemnitz vom Gastgeber mit 7:0 regelrecht überrollt. In der dritten Begegnung des letzten Kampftages standen sich Bad Homburg und Eltmann gegenüber. Der vermeintliche Außenseiter Eltmann lieferte dem Gastgeber ein Kopf-an-Kopf-Rennen bis hin zur letzten Einzelbegegnung. Lara Wildemann, die ihren ersten Kampf überhaupt in der 2. Liga gewann, Klust und Bauer holten die Punkte für Eltmann. Letztendlich mussten sich die SGlerinnen aber knapp geschlagen geben. Erst in der letzten Einzelbegegnung unterlag Janine Grafen von der SG der Europameisterschaftsstarterin Annabelle Winzig, was zum 4:3-Endstand zugunsten der Bad Homburger Damen führte.
Durch die starke Leistung der HTG Bad Homburg kletterte sie bis auf den dritten Tabellenplatz. Dies macht deutlich, wie ausgeglichen die Liga in diesem Jahr war. Die Chemnitzerinnen steigen ab. Die SG Eltmann landet am Ende der Saison auf Platz 6 und ist damit die zweitbeste bayerische Mannschaft der 2. Liga Süd.
Zur nächsten Saison lässt sich schon sagen, dass einige Leistungsträgerinnen der SG aus privaten Gründen nicht immer verfügbar sein werden. Eventuell wird sich das Team deshalb verstärken, um für die kommenden Herausforderungen gewappnet zu sein. er