Die fünf Ebersdorfer Luftpistolen-Schützen hatten im oberbayerischen Landkreis Eichstätt gegen die klar überlegenen Gastgeber aus Hitzhofen keine Chance.

Florian Milles entführte auf Teamposition 4 den Ehrenpunkt. Der war für das Verteidigen des achten Tabellenplatzes in der 2. Bundesliga Süd wichtig.

2. Bundesliga Süd, Luftpistole

Hitzhofen-Oberzell - SG Ebersdorf 4:1

Torsten Spickmann, der durch den Ausfall von Benjamin Gräf auf Position 2 hochrutschte, eröffnete sein Duell mit dem ersten Schuss der Begegnung und mit der bestmöglichen Zehnerwertung, einer 10,9! Das war vielversprechend, ebenso der Abschluss seiner ersten Serie mit sehr guten 96 Ringen, die gegen seine direkte Gegnerin Andrea Heckner (94) genügte. Seine guten 367 Ringe reichten am Ende nicht gegen die Hitzhofenerin (376).

Waldemar Penner - Ebersdorfs Nummer 1 - fand in Oberbayern keinen Rhythmus und ließ gegen den aktuellen Liga-Süd-Bestschützen, Paul Fröhlich, zur Halbzeit mit nur 175 Ringen wertvolle Punkte liegen. In der dritten und vierten Serie schoss er gut (93/96), unterlag jedoch dem homogener schießenden Fröhlich (95/93/94/93) mit 364:375.

Auf dem dritten und vierten Mannschaftsplatz mit Jan Wagner und Florian Milles blieb es spannend, denn dort wechselte während der Schießzeit ständig die Führung. Am Ende machte nur Milles (360:357) den Punkt. Dass es bei jedem Schützen auf jeden Schuss ankommt, zeigte auch das Ergebnis von Jan Wagner. Er haderte in Serie drei mit 87 Ringen, was ihm zum Schluss bei akzeptablen 362 Zählern mit neuer Waffe um zwei Ringe den Sieg kostete (362:363).

Mit zwei Siebenern und zu vielen Achtern musste Julian Gaiser (P5) mit 358:363 Ringen bei seinem ersten Einsatz als stabiler 60er-Schütze seinen wohl zu sehr anvisierten Einzelpunkt abgeben.

Zuversicht bleibt

Nachdem die Ebersdorfer "Luft-Pistoleros" den Hitzhofenern zumindest alles abverlangt haben, sieht Teamkapitän Spickmann dem nächsten Wettkampftag an derselben Stelle gegen Raisting und Großaitingen optimistisch entgegen. Die beiden Ebersdorfer Gegner mit einem Ringdurchschnitt von 1821 und 1823 werden es der SGE (1808) am Sonntag, 1. Dezember, aber sicher nicht leicht machen. gkl