Die Unterhebelgewehrmannschaft der SG Ebern setzte bei der Gaumeisterschaft ihre Erfolgsserie im Mannschafts- und Einzelwettbewerb mit Platz 1 fort. Diesmal lag sie jedoch mit nur einem Treffer Vorsprung vor den Schweinfurtern.
Seit Jahren, man kann schon sagen seit Jahrzehnten, beherrschen die Unterhebelgewehrschützen C der SG Ebern die Szenerie bei den Gaumeisterschaften und auch im weiteren Verlauf auf Bezirks- und bayerischer Ebene. Hatten sie in den letzten Jahren in der Mannschaftswertung immer die Hundertermarke mehr oder weniger deutlich übertroffen, im Vorjahr 102 Treffer, mussten sie sich heuer mit 98 Treffern zufriedengeben. Damit lagen sie lediglich einen Treffer vor dem Zweitplazierten, den Sportschützen 59 Schweinfurt. Die restlichen Mannschaften folgten schon mit mehr als zehn Treffern Rückstand, so die SG Hofheim II mit 85, die SG Ebern II mit 82 (Willi Thein 21, Martin Scheler 24, Sebastian Drößmar 29 Treffer) und die SG Haßfurt mit 51 Treffern.
Das Eberner Dreigespann wurde von Helmut Stubenrauch angeführt, der sich, wie nicht anders zu erwarten war, in prächtiger Verfassung präsentierte, was die 39 von möglichen 40 Treffern unterstreicht. Doch auch Carsten Präger wusste sich gegenüber dem Vorjahr, als er bei 29 Treffern stehen geblieben war, heuer um vier Treffer zu steigern. Kevin Heider hatte nicht seinen stärksten Tag erwischt. Diesmal trug er nur 26 Treffer - gegenüber den 35 ein Jahr zuvor an gleicher Stelle - zum Gesamtsieg bei.
Im Einzelwettbewerb bedeuteten die 39 Treffer von Stubenrauch Platz 1. Er baute seine Medaillensammlung damit um eine weitere Goldene aus. Er lag damit vor Robert Schamberger (Schweinfurt) mit 36 Treffern und dem Grafenrheinfelder Udo Kaffer (35). Treffergleich folgten auf den Rängen 4 und 5 der Hofheimer Rainer Just und der Eberner Carsten Präger (jeweils 33).
Die weiteren Eberner Platzierungen: Martin Scheler 31 Treffer (7.), Sebastian Drößmar 30 Treffer (9.), Kevin Heider 26 Treffer (13.) und Willi Thein 21 Treffer (17.)
Nach diesem erneuten Titelgewinn blicken die Eberner Unterhebelgewehrschützen der Bezirksmeisterschaft recht zuversichtlich entgegen, zumal bei ihnen treffermäßig gesehen, vor allem bei Kevin Heider, noch Luft nach oben ist. di