"Werden die Mitfahrbänke in den verschiedenen Ortschaften angenommen?" Darüber diskutierten die FL-Frauen auf ihrer jüngsten Sitzung in Neukenroth.

Die Situation entwickelt sich im Landkreis sehr unterschiedlich. Petra Köstner wusste aus Weißenbrunn zu berichten, dass es hier ganz gut läuft und weitere Bänke aufgestellt wurden. Viele wollen mitfahren, doch könne der Bedarf oft nicht abgedeckt werden. In einigen Ortschaften, die Bänke bereitstellen, seien die Menschen noch skeptisch; es fehle an Erfahrungen und zudem gebe es generelle Unsicherheiten. Letztlich sei es wie beim Trampen: Man weiß nie genau, mit wem man da mitfährt. Hier ist eine Überlegung, dass sich die Autofahrer registrieren lassen.

Blumenanlagen in der Kreisstadt sind ein wunderschöner Beitrag zur Naturpflege. Deshalb sollte auch in noch mehr Dörfern darüber nachgedacht und Blühpunkte angelegt werden. In Kronach wäre eine gute Stelle an der Gabelung der Kaulanger- und Kreuzbergstraße, wo sich bereits die schöne Schwedenmartersäule befindet, darauf wies Lujza Schmögner hin.

Bei der Einweihung eines neuen Feuerwehrautos in Kronach fiel der Satz: "Möge dieses Fahrzeug sein wie eine alte Jungfer, stets bereit, doch nie begehrt." Diese sexistische Entgleisung wäre selbst bei einem Büttenabend mehr als peinlich gewesen, war man sich bei dem Treffen einig. Bei dem offiziellen Termin vor geladenen Gästen sei diese Bemerkung eine Herabwürdigung und Beleidigung aller unverheirateten Frauen gewesen.

Der letzte Punkt gehörte der Überlegung, zukünftig auch einen "Faulen Apfel" zu verleihen. Ist die Verleihung des "Goldenen Apfels" eine Würdigung für besondere ehrenamtliche Arbeit, soll die Verleihung dieses Apfels genau das Gegenteil ausdrücken, nämlich die Empörung über jegliches Fehlverhalten Frauen gegenüber, so Stadträtin Beate Schmidt. red