Mit der Einladung ihrer Mitglieder zu einem geselligen Treffen, das ausschließlich dem Gedankenaustausch über zukünftige Veranstaltungen vorbehalten war, landete die Verantwortliche der Seniorengemeinschaft für den Landkreis Lichtenfels e. V., Beisitzerin Christine Achtmann, einen Volltreffer.
In der bis auf den letzten Platz besetzten Gaststube des Gasthofs "Wallachei" wurde zwei Stunden lang angeregt diskutiert und abgewogen. Am Ende stand ein facettenreiches Ergebnis mit einem eindeutigen Auftrag an die Vorstandschaft und an die Mitglieder.
Demnach sollen vierteljährliche Mitgliedertreffen das gegenseitige Kennenlernen stärken und Gelegenheit zu Geselligkeit und Begegnung bieten. Bezüglich der Örtlichkeiten sollen alle Landkreisregionen berücksichtigt werden. Um fehlende Fahrgelegenheiten auszugleichen, werden Fahrgemeinschaften gebildet. Die Meinung von Claudia Piglmann, Kassenprüferin des Vereins, dass zur Entlastung des Vorstands inhaltliche Schwerpunkte wie Spielenachmittage, Theaterfahrten, Einkaufsbummel oder Kartenspiele durch einzelne Mitglieder organisiert werden, fand große Zustimmung.


Mehr Öffentlichkeitsarbeit

Dies schließt aber nicht aus, dass seitens des Vorstands zu Vorträgen u. ä. eingeladen wird. Für die Steigerung des Bekanntheitsgrades des noch jungen Vereins in der Bevölkerung wünschte man sich eine Ausdehnung der Öffentlichkeitsarbeit. Gelegentliche Pressemitteilungen und die Vorstellung des Vereins im kleinen Kreis reichten nicht aus, um alle Senioren zu erreichen. Die auf bisherige Erfahrungen gegründete Anregung von Elisabeth Lorenz, Ansprechpartnerin des Vereins für die Region Hochstadt, Michelau, Schwürbitz, Marktzeuln und Marktgraitz, und von Schatzmeisterin Christa Gleichmann auf die Leute offensiv zuzugehen, entsprach der einhelligen Meinung. Denn, so Elisabeth Lorenz: "Mund-zu-Mund-Propaganda ist noch immer die beste Werbung."
Deshalb sollte sich die Seniorengemeinschaft in Zukunft mehr in der Öffentlichkeit präsentieren, sich an markanten Plätzen und bei bedeutenden öffentlichen Veranstaltungen mit einem Stand vorstellen. Um die Anliegen der Senioren und Seniorinnen deutlicher ins Bewusstsein der kommunalen Verantwortlichen zu rücken, sollte jährlich eine Bürgerversammlung für die Generation 60 plus abgehalten werden. adi