Für die Zeit vom 11. bis 31. Januar sind weitere Einschränkungen zum Schutz der Bevölkerung vor der Corona-Pandemie in Kraft getreten. In der neuesten Fassung der Bayerischen Infektionsschutz-Maßnahmen-Verordnung lautet der Kernsatz hierzu: "Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren."

Das Herzo-Seniorenbüro und der Seniorenbeirat sehen laut einer Pressemitteilung hier ihre Verantwortung für die von ihnen vertretenen und besonders coronagefährdeten älteren Menschen in der Stadt, haben aber eine Lösung gefunden, um ihre ehrenamtlichen Beratungsleistungen im Einzelfall trotzdem erbringen zu können.

Als Ersatz für die momentan ausfallenden Sprechstunden dienstags und donnerstags im Interims-Rathaus wurden die Telefone des Herzo-Seniorenbüros (09132/737169) und des Seniorenbeirats (09132/737168) auf Heim-Arbeitsplätze umgeschaltet. Dadurch könne weiter geholfen werden, so die Pressemitteilung, wenn dringende Probleme oder Fragen zu klären sind, zum Beispiel zur Angehörigenbetreuung, in Behörden-Angelegenheiten, bei der Beratung zu Computer-, Tablet- oder Smartphone-Themen oder auch zum Ablauf der Corona-Schutzimpfung (sobald dazu verlässliche Informationen bekannt sind). Die Herzo-Heinzelmännchen, eine Reparaturgruppe des Seniorenbüros, bieten in der augenblicklichen Lage nur eine telefonische Beratung zu handwerklichen Problemen an.

Im Seniorenbeirat und im Herzo-Seniorenbüro freut man sich, den ehrenamtlichen Dienst wenigstens teilweise aufrecht erhalten zu können, auch wenn alle Veranstaltungen wie Filmabende, Vorträge und Treffen der Freizeitgruppen zurzeit ausfallen müssen. red