Es ist ein schöner Brauch, dass die katholische Kirchengemeinde Altenkunstadt ihre Senioren einlädt. Auch diesmal war die Resonanz groß. Viele Frauen und Männer, darunter auch Gäste aus der Kuratie Maineck, hatten sich im mit Kerzen und Tannengrün geschmückten Pfarrsaal eingefunden, um in beschaulicher Atmosphäre besinnliche Stunden zu verbringen.


Meditation für die Senioren

Im Mittelpunkt des Geschehens stand eine mit Liedern untermalte Meditation, vorgetragen von Seniorenbetreuerin Steffi Deuerling, Rosanne Tucakovic, Elisabeth Wiehle und Pfarrgemeinderätin Anni Gückel. In die Fürbitten schlossen die Mitwirkenden alle alten, kranken, einsamen und Not leidenden Menschen ein. Gedacht wurde der in diesem Jahr verstorbenen Mitglieder des katholischen Seniorenkreises.
Bürgermeister Robert Hümmer würdigte den Einsatz all derer, die sich in den Dienst älterer Menschen stellen. "Die Gemeinde Altenkunstadt ist eine Gemeinschaft, die ihre Senioren nicht allein lässt. Die jüngeren Bürger unserer Kommune haben Sie nicht vergessen", betonte Hümmer.
Mit der tieferen Bedeutung der Advents- und Weihnachtszeit befasste sich Franziskaner-Pater Rufus Witt. Otto Bähr aus Maineck sorgte am Klavier für den musikalischen Rahmen. Dank galt Resi Kerling, die mit den Senioren Gymnastik macht, sowie Christa Weidner für die Organisation der Ausflüge im Sommerhalbjahr. Die Basteldamen des katholischen Frauenkreises boten kreative Handarbeiten zum Kauf an. Der Erlös kommt kirchlichen und sozialen Zwecken zugute. Im neuen Jahr findet der erste Seniorennachmittag der katholischen Kirchengemeinde Altenkunstadt am Donnerstag, 12. Januar, um 14 Uhr im Pfarrsaal statt. bkl