Altenkunstadt — "Lesen ist wichtig, Lesen bildet." Mit dieser Feststellung eröffnete Rektor Manfred Heinbuch den Vorlesewettbewerb für die sechsten Klassen der Altenkunstadter Mittelschule. Die sechs Teilnehmer boten durchwegs gute Leistungen, was der fünfköpfigen Jury ihre Arbeit nicht gerade erleichterte. Siegerin wurde Selina Nikolaus aus der 6b.
"Ich freue mich, dass wir so tolle Leser an unserer Schule haben", erklärte Heinbuch. Förderlehrerin Ulrike Knauer, die die Veranstaltung organisiert hatte, erläuterte die Kriterien, nach denen bewertet wird. Wichtig seien die Lesetechnik, in die ein angemessenes Lesetempo, deutliche Aussprache und sinngemäße Betonung ein-fließen, sowie die Textgestaltung. Als drittes Bewertungskriterium nannte Knauer das Textverständnis.
Die Jury bildeten Siglinde Stark, Ulrike Knauer, Peter Bassing, Michelle Dorau sowie Michael Baerwolff. Konzentriert lauschten sie den Beiträgen der Sechstklässler. Dabei wurde deutlich, wie beliebt "Gregs Tagebuch" ist, denn gleich drei Teilnehmer hatten sich in der Kategorie "Wahltext" für Jeff Kinneys mehrteiligen Jugendroman entschieden. Lena Zöllner las aus dem ersten Band "Von Idioten umzingelt", Emily Hammitsch aus dem zweiten "Gibt's Probleme?" und Selina Nikolaus gab Kostproben aus dem sechsten Teil "Keine Panik" zum Besten. Frederic Schneider ging mit einem Text aus dem Roman "Fearstreet" von R. L. Stine ins Rennen, während Hannah Ramer mit Auszügen aus der Story "Ostwind - Rückkehr nach Kaltenbach" aus der Feder von Kristina Magdalena Henn und Lea Schmidbauer zu punkten versuchte. Philip Geyer hatte sich für das Jugendbuch "Die drei Fragezeichen - Falsche Fußballfreunde" von Boris Pfeifer entschieden. Im zweiten Teil musste man einen unvorbereiteten Text aus Astrid Franks Roman "Ein Platz für Arco" lesen. In beiden Kategorien gaben alle ihr Bestes, doch am Ende hatte Selina Nikolaus die Nase vorn. bkl