Die adventistische Entwicklungs- und Katastrophenhilfe "ADRA Deutschland e.V." ist eine staatlich anerkannte deutsche Nichtregierungsorganisation (NRO). Getreu dem Motto "Der Menschheit dienen, damit alle Menschen so leben können, wie Gott es beabsichtigt hat" und den satzungsgemäßen Mandaten arbeitet ADRA Deutschland mit vielen internationalen Partnern daran, Menschen in Not zu helfen mit humanitärer Soforthilfe oder Katastrophenhilfe und der Armut (Entwicklungszusammenarbeit) und Unterdrückung durch Anwaltschaft und Fürsprache in den ärmsten Teilen dieser Erde Einhalt zu gebieten. Das Ziel ist eine nachhaltige und gerechte Entwicklung der Menschen. Das erfordert entwicklungspolitische Bildung, Solidarität und zivilgesellschaftliches Handeln auch in Deutschland. ADRA Deutschland finanziert sich primär durch private Spenden.

Seit dem Frühjahr halfen immer dienstags fleißige Frauen konfessionsübergreifend in der sogenannten Strickgruppe, Kindern in Osteuropa das Weihnachtsfest 2020 zu verschönern. So wurden wieder viele Pakete mit selbst hergestellten Mützen, Handschuhen, Schals sowie mit Schulsachen, Kuscheltieren und Spielzeug, Süßigkeiten und Hygieneartikeln bestückt. 2020 wurde die Aktion zum 21. Mal unter dem Namen "Aktion Kinder helfen Kindern" durchgeführt. So hieß es auch in diesem Jahr wieder: einpacken - anpacken - zupacken. Unter den bundesweit 420 Aktionsgruppen durfte auch die Adventgemeinde Coburg nicht fehlen; denn sie unterstützt einer Mitteilung zufolge seit Jahrzehnten jedes Jahr dieses Projekt. "Unsere Hilfen gingen 2020 nach Albanien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Litauen, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien", teilt Norbert Friedrich mit. Die Strickgruppe der Adventgemeinde Coburg bedankt sich von ganzem Herzen bei den großzügigen Spendern aus Coburg, Sonneberg, Neustadt, Rödental und Bamberg. Jeder freue sich schon jetzt auf die großen Kinderaugen, wenn es in den ärmeren Ländern ans Auspacken gehe. "So geben wir einen Teil unseres Wohlstandes an andere Kinder zurück", heißt es in der Mitteilung. red