Im Würzburger Exerzitienhaus "Himmelspforten" sind zehn Seelsorger für 25 oder 40 Jahre im kirchlichen Dienst geehrt worden. Darunter sind zwei Seelsorgerinnen, die im katholischen Dekanat Haßberge gewirkt haben oder noch wirken. Das sind Gemeindereferentin Andrea Weinrich (25 Jahre) und Pastoralreferentin Barbara Heinrich (40 Jahre), wie aus einer Mitteilung des Bistums Würzburg hervorgeht.

Barbara Heinrich (64) ist Pastoralreferentin für die Pfarreiengemeinschaft "Main - Steigerwald, Eltmann". Heinrich wuchs in Zeil auf. Nach dem Abitur studierte sie von 1974 bis 1979 in Würzburg Theologie.

Als Pastoralpraktikantin begann sie 1979 in Fladungen und wechselte dann nach Gerbrunn. Als Pastoralassistentin war sie ab 1980 in Nordheim vor der Rhön eingesetzt. 1985 wurde sie Pastoralreferentin. Von 1988 bis 1994 arbeitete Heinrich als Pfarrhaushälterin. 1994 wechselte sie als Pastoralreferentin nach Augsfeld, Königsberg, Prappach und Unterhohenried. Ab 1998 war sie außerdem Caritasbeauftragte im damaligen Dekanat Haßfurt.

2007 wechselte Heinrich als Pastoralreferentin in die damals geplante Pfarreiengemeinschaft Krum, Sand am Main und Zeil am Main. Seit 2009 ist sie in der heutigen Pfarreiengemeinschaft "Main - Steigerwald, Eltmann" aktiv. Zusätzlich war sie von 2010 bis 2012 als stellvertretender Kirchenverwaltungsvorstand für Trossenfurt tätig und ist es seit 2013 für Weisbrunn und Dippach. Ab 2015 fungierte Heinrich auch als Stellvertreterin des Kirchenverwaltungsvorstands für Oberschleichach.

Andrea Weinrich (57), die Gemeindereferentin für die Pfarreiengemeinschaft Tückelhausen ist, war früher in Eltmann tätig. Sie stammt aus Würzburg, wo sie auch ihre Kindheit verbrachte. Später zog die Familie nach Ostheim vor der Rhön.

Nach dem Fachabitur studierte sie von 1981 bis 1984 Sozialpädagogik. Im Anschluss wirkte sie ein Jahr als freiwillige Entwicklungshelferin in der peruanischen Diözese Chachapoyas.

Von 1985 bis 1987 absolvierte Weinrich eine Ausbildung zur ländlichen Hauswirtschafterin und arbeitete bis 1989 als Pfarrhaushälterin, absolvierte einen Orientierungsaufenthalt in den peruanischen Diözesen Cajamarca und Chachapoyas und besuchte 1990 den Hauptkurs der Landvolkshochschule Feuerstein. Von 1990 bis 1994 studierte Weinrich in Eichstätt Religionspädagogik und kirchliche Bildungsarbeit.

1994 trat Weinrich als Gemeindeassistentin in Eltmann in den Dienst des Bistums Würzburg. 1996 wurde sie Gemeindereferentin. Von 1998 bis 2000 war sie zudem Schulbeauftragte im früheren Dekanat Ebern.

2001 wurde Weinrich für einen Missionseinsatz in Peru freigestellt. 2004 kehrte die Mutter einer Tochter als Gemeindereferentin in die Pfarreiengemeinschaft Tückelhausen zurück. red