Roland Neubauer, Leiter des gemeindlichen Regiebetriebs Stromversorgung, erfüllte in Heroldsbach jetzt sein 40. Dienstjahr. Brigitte Steinhäußer, Beschäftigte der Haupt- und Personalverwaltung, erfüllte ihrerseits das 25. Dienstjahr bei der Gemeinde Heroldsbach.
Nicht allzu oft kommt es bei der Gemeinde Heroldsbach vor, dass Beschäftigte eine Dienstzeit von 25 Jahren, aber noch viel seltener von 40 Jahren, erfüllen. Diese besonderen Ereignisse durften die Jubilare im Sitzungssaal des Rathauses gebührend mit Bürgermeister Edgar Büttner (SPD) sowie den Kollegen feiern.


Eigene Anschauung

Durch die jahrzehntelange Mitarbeit prägen beide Jubilare die Kernmannschaft der Gemeindeverwaltung. Das Rathaus ist auf einsatzfreudige, zuverlässige und vor allem fachkompetente Beschäftigte angewiesen.
Die lange Zugehörigkeit ist vor allem in der Kommunalverwaltung ein großer Vorteil. Die örtlichen Verhältnisse aus einer langjährigen eigenen Anschauung zu kennen und beurteilen zu können, bietet gerade an der kommunalen Basis den Bürgerinnen und Bürgern einen fachlich hervorragenden Service und führt zu bürgernahen Entscheidungen. Bürgermeister Büttner würdigte den beruflichen Werdegang der beiden Jubilare und lies diese Revue passieren.


Großes Fachwissen

Roland Neubauer, der als gelernter Industriekaufmann nach seiner Bundeswehrzeit ab dem 1. April 1977 vorübergehend bei der Gemeinde Adelsdorf beschäftigt war, wechselte zum 1. Januar 1979 in seine Heimatgemeinde als Kassenverwalter der Verwaltungsgemeinschaft Heroldsbach-Hausen unter dem damaligen Bürgermeister Graf Hannfried von Bentzel.
Nach seiner erfolgreich abgelegten Fachprüfung I sowie der Prüfung zum Bilanzbuchhalter übernahm er bereits 1988 die operative sowie 1992 die offizielle Leitung des gemeindlichen Regiebetriebs Stromversorgung. Hier beweist er bis heute ausgezeichnetes Fachwissen, welches maßgeblich zur Modernisierung und zum Ausbau der Stromnetz-infrastruktur in Heroldsbach beiträgt. Frühzeitig etablierte er die Einführung von EDV-Systemen in der Gemeindeverwaltung. Bereits 1999 wurde Strom aus erneuerbarer Energien durch eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Rathausdach initiiert.
Hervorzuheben ist laut Büttner, dass er 18 Jahre lang Personalratsvorsitzender seit der Gründung 1998 des örtlichen Personalrats war. Dies zeichnet ihn als kompetenten und loyalen Kollegen aus, der sich stets für die Interessen der Beschäftigten einsetzte.


Vorzimmer des Bürgermeisters

Brigitte Steinhäußer, die als gelernte Einzelhandelskauffrau und nach Umschulung zur Stenotypistin sowie EDV-Sachbearbeiterin im Rechnungswesen seit 1. April 1992 bei der Gemeinde Heroldsbach tätig ist, wurde durch den damaligen Bürgermeister Edwin Dippacher eingestellt.
Sie ist während ihrer Laufbahn mit vielen verschiedenen Aufgaben in unterschiedlichen Sachgebieten und Ämtern vertraut gewesen. Neben Tätigkeiten im Bauamt und der Steuern- und Gebührenverwaltung liegen ihre Schwerpunkte in der Haupt- und Personalverwaltung mit Sitzungsdienst. Im Mai 2013 übernahm sie zusätzlich die Tätigkeiten im Vorzimmer des ersten Bürgermeisters. Auch sie ist seit 2002 bis heute Mitglied im Personalrat der Gemeinde Heroldsbach und bringt dort Ihre Fachkenntnis ein.
Stellvertretend für das Personal schloss sich der Personalratsvorsitzende Michael Engelhardt den Ausführungen des Ersten Bürgermeisters an. Er betonte die stets zuverlässige und engagierte Mitarbeit sowie das immer kollegiale Miteinander. 40 Jahre seien ein Nichts - im Meer der Zeit, eine große Spanne im menschlichen Leben und fast ein komplettes Berufsleben. Und 25 Jahre? Auch das sei gut die Hälfte eines Berufslebens, praktisch die Silberhochzeit mit der Gemeinde Heroldsbach.
Den beiden Jubilaren wurde neben Blumen und anderen Geschenken die Ehrenurkunde der Bayerischen Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, Emilia Müller (CSU), überreicht. Für die Glückwünsche, die Geschenke sowie die Ehrenurkunden bedankten sich die beiden Jubilare herzlich.
red