Sie pflegten mit Hingabe Kranke in Hospitälern oder als Erzieherin in Kindergärten - im Auftrag der Nächstenliebe nach dem Vorbild Jesu Christi. Die Jubilarinnen, die auf 60 beziehungsweise 65 Jahre Profess zurückschauten, feierten am Samstagvormittag in der Mutterhauskapelle.

Als "ein Fest des Dankes" bezeichnete Generaloberin Regina Pröls die Jubiläumsfeier, zu der auch einige Familienangehörige der vier Jubilarinnen nach Vierzehnheiligen gereist waren. Das Gelübde, bei ihrer Profess vor vielen Jahren abgelegt, durften die Jubilarinnen in einem feierlichen Gottesdienst erneuern. Vier wunderschöne, für den besonderen Anlass gefertigte Kerzen brannten vor den Jubilarinnen, als Erzbischof Ludwig Schick den Festgottesdienst eröffnete. Als gelernte Krankenschwester war Schwester Julitta Kestler, geboren in Tiefenhöchstadt, an verschiedenen Orten tätig. Ihre längste Zeit verbrachte sie in Röthenbach an der Pegnitz in der ambulanten Krankenpflege. Seit April 2018 lebt sie im Pflegebereich im Mutterhaus Vierzehnheiligen.

Die im fränkischen Herzogwind geborene Schwester Jutta Körber war fast 40 Jahre in den Kindergärten in Teuschnitz, Bad Staffelstein, Röthenbach an der Pegnitz und Bad Abbach als Erzieherin eingesetzt. Sie unterstützte 2009/2010 beim Aufbau bei der Niederlassung der Franziskusschwestern in Kroatien und wirkt seit 2010 im Refektorium im Mutterhaus.

Aus der Fränkischen Schweiz stammt Schwester Wilhelmine Vogel. Als Krankenschwester und Pflegedienstleiterin arbeitete die in Herzogenreuth geborene Schwester Wilhelmine unter anderem in München, Mainkofen, Nürnberg St. Ludwig und Münchshöfen. Mehrmals trug sie Verantwortung als Oberin, sechs Jahre lang auch als Generalassistentin. Von 2007 bis 2015 wirkte sie ehrenamtlich in Röthenbach an der Pegnitz und lebt seither im Pflegebereich im Mutterhaus in Vierzehnheiligen.

Krankenschwester Delphina Brunner hat im Laufe der Jahre viel Gutes bewirkt und vielen Menschen geholfen. Bis 2004 wirkte sie in Mainkofen und Münchshöfen. Ihren Lebensabend verbringt sie im Kreise ihrer Mitschwestern im Mutterhaus Vierzehnheiligen.

Am Samstag, 3. Oktober, feiern im Waldkrankenhaus in Erlangen zwei weitere Franziskusschwestern ihr Professjubiläum. Auf 65 Jahre kann dabei Schwester Bonifatia Möhrlein, in Herzogenreuth geboren, zurückblicken. Sie war seit Eröffnung des Waldkrankenhauses St. Marien im Jahr 1959 als Krankenschwester tätig und leitete 34 Jahre die chirurgische Frauenstation.

Die ausgebildete Krankenschwester Adelgunde Simmel arbeitete seit Ablegung ihrer Ersten Profess im Jahr 1960 im Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen in der kardiologischen Abteilung. Seit fünf Jahren hilft sie ehrenamtlich auf der Privatstation. In der durch die Corona- Auflagen nur spärlich besetzten Mutterhauskapelle wurde mit dem Bamberger Erzbischof Schick ein festlicher Gottesdienst gefeiert. gkle