Monika und Andreas Neundörfer aus Melkendorf feierten kürzlich goldene Hochzeit. Der Jubelbräutigam wurde in Melkendorf geboren, seine Frau in Bamberg. Andreas Neundörfer erlernte zunächst den Beruf des Metzgers und führte die Familientradition der Hausschlachtungen in der Gemeinde fort.

Er arbeitete danach bei Baufirmen und schließlich 25 Jahre bis zu seiner Pensionierung bei der Deutschen Bundespost in Bamberg. Monika Neundörfer arbeitete nach der mittleren Reife und einer Lehre als Industriekauffrau bis zur Geburt des zweiten Kindes als Sekretärin. Danach machte sie einen weiteren Berufsabschluss an der Landwirtschaftsschule.

Andreas Neundörfer baute seinen Hof mit Rindermast im Nebenerwerb zu einem Vorzeigebetrieb aus. Beide meisterten die viele Arbeit gemeinsam. Nachdem nach 20 Jahren die Einnahmen in der Landwirtschaft immer weiter zurückgingen und die Kinder erwachsen waren, gaben sie die Viehhaltung auf und bewirtschafteten nur noch Felder und Wiesen.

Die Jubelbraut ging dann wieder in ihren Beruf zurück und arbeitete im Landratsamt Bamberg, im Forstamt Scheßlitz und bis zu ihrer Pensionierung als Sekretärin im Erzbischöflichen Ordinariat Bamberg.

Mit der Pensionierung verpachtete Andreas Neundörfer die landwirtschaftlichen Flächen, nur den eigenen Wald pflegt er bis heute mit viel Herzblut und seinem Fendt-Traktor. Tausende von ehrenamtlichen Stunden konnten die beiden nur deshalb leisten, weil sie sich gegenseitig unterstützten. So war Andreas Neundörfer viele Jahre im Vorstand der Liedertafel Melkendorf und ist bis heute Feldgeschworener, seine Frau saß im Litzendorfer Gemeinderat und ist seit über 40 Jahren Ortsbäuerin. Auch ist sie seit 2003 Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins.

Sogar für Hobbys fanden sie noch Zeit, beide fahren gerne Fahrrad und lieben ihren schönen Garten und die Natur.

Neben Pfarrer Marianus Schramm gratulierte Bürgermeister Wolfgang Möhrlein. red