Bei der Monatsversammlung der Reservistenkameradschaft erfuhr Manfred Lindner eine Ehrung für 40-jährige Mitgliedschaft im Verband der Reservisten der deutschen Bundeswehr (VdRBw). Die gerahmte Urkunde mit Ehrenzeichen verlieh der Vorsitzende Wolfgang Deuber von der RK Weismain und sprach seinen Dank und Anerkennung aus. "Ohne deine jahrelange Führung in den Anfangsjahren und Unterstützung hätte es unseren Verband nicht gegeben", bekräftigte Deubert. Gerührt nahm Lindner die Auszeichnung in Empfang.
Bereits 1976 interessierte sich Manfred Lindner für die Tätigkeit bei den Reservisten und wurde Mitglied des Verbandes in Kronach. Das ständige Fahren mit dem Auto war ihm im Laufe der Zeit zu aufwändig und er setzte seinen Gedanken in die Tat um: "In Weismain muss sich doch auch ein Verband dieser Art entwickeln können", meinte er. So gründete er im Mai 1981 die Reservistenkameradschaft Weismain, der sich sofort weitere 16 ehemalige Bundeswehrsoldaten als Mitglieder anschlossen. An der weiteren Entwicklung der RK Weismain war der damalige Kreisorganisationsleiter für Oberfranken, Bernhard Krug, maßgeblich beteiligt, der immer mit Rat und Tat zur Seite stand, sagte Lindner. Nach neunjähriger Tätigkeit als Vorsitzender legte der Hauptmann der Reserve sein Amt in jüngere Hände und wurde für seine Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Während dieser Zeit war ein Aufwärtstrend unverkennbar, denn in Weismain wurden zwei Kreis- und eine Bezirksmilitärpatrouille durchgeführt sowie eine Patenschaft mit der Stadt Weismain geschlossen. Ferner entstand eine enge Partnerschaft mit den aktiven Soldaten der 1. Batterie des Panzerartilleriebataillons 125 in Bayreuth. Durch viele Veranstaltungen und ein feierliches Gelöbnis junger Soldaten in Weismain konnte die Verbindung zwischen Bundeswehr und Bevölkerung vertieft werden.
Seit 1993 hält nun Wolfgang Deuber das Zepter in der Hand und führt die Truppe. Kameradschaft wurde gepflegt mit der Wanderung nach Wunkendorf sowie dem Biwak in Niesten, resümierte Deuber.
Markus Metz stellte seine Fitness bei der Teilnahme an einer Militärpatrouille in Wildflecken unter Beweis. Beim Schießen um die Schützenschnur war wiederum Markus Metz erfolgreich, der zusammen mit Edwin Ködel und Oliver Still die Schützenschnur in Gold errang. Derzeit halten 48 Mitglieder der Kameradschaft die Treue. Schlecht bestellt sei es um den Nachwuchs. tt