Im September 1921 erhielt Bad Bocklet zum ersten Mal einen Zugang zu elektrischer Energie. Mit dem "Zustimmungsvertrag" zwischen der Gemeinde und der Kreis-Elektrizitätsversorgung Unterfranken AG konnten nun erstmals Stromleitungen, Schalt- und Transformatorenstationen im Ort errichtet und dadurch Strom bezogen werden.

Damit blickt das Bayernwerk als direktes Nachfolgeunternehmen mit Bad Bocklet auf eine der wenigen Energiepartnerschaften zurück, die jetzt schon eine 100-jährige Verbindung nachweisen können, teilt die Marktgemeinde Bad Bocklet in einer Pressemeldung mit.

"Wir freuen uns sehr, dass wir in Bad Bocklet seit so langer Zeit die Stromnetze betreiben dürfen. Dies zeugt von gegenseitigem Vertrauen und Zuverlässigkeit, auf die wir auch in Zukunft bauen können", sagte Kommunalbetreuerin Christine Pfaff vom Bayernwerk. "Uns ist eine sichere, zukunftsfähige und effiziente Versorgung wichtig. Deshalb investieren wir kontinuierlich in unsere Netze."

Bürgermeister Andreas Sandwall lobte seinerseits die gute und langfristige Zusammenarbeit mit dem Bayernwerk. "Für uns ist es wichtig, einen zuverlässigen und kompetenten Energieversorger als Partner in dem durch die Energiewende umso bedeutsameren Geschäftsfeld zu haben".

Umrüstung auf LED

Als nächstes großes Projekt mit dem Bayernwerk steht die Umrüstung auf LED-Technik an. In naher Zukunft soll die Straßenbeleuchtung komplett - mit einigen Ausnahmen, bei denen es technisch nicht möglich ist - auf die energiesparende und umweltfreundliche LED-Technik umgerüstet werden. red