Kinder brauchen Platz zum Spielen, um sich zu entwickeln, zu lernen und unbeschwerte Kindheit zu erleben. Der neu gestaltete und erweiterte Spielplatz unterhalb des Schützenhauses wird diesen Bedürfnissen mehr als gerecht. Bei der offiziellen Einweihung nutzten die Jungs und Mädchen die Gelegenheit und belagerten den kleinen Seilzirkus, der nur ein Highlight des neu gestalteten Areals ist. Eine Hangrutsche, ein Bodentrampolin, zwei Drehspiele, eine Federwippe sowie eine Doppelschaukel und ein Schaukelnest sorgen ebenfalls für Abwechslung. Außerdem wurde ein Spielhaus aufgestellt, das sogar über zwei Räume verfügt.
"Obwohl auf dem Gelände Klettertürme und eine Wippe vorhanden waren, wurden zirka 200 Kubikmeter Erde bewegt und modelliert. Außerdem wurden 120 Kubikmeter Sand und 85 Kubikmeter Mutterboden aufgebracht", führte Bürgermeister Jürgen Wittmann aus. Um auch die künftigen Nutzer, Eltern und Familien in die Entscheidung mit einzubeziehen, welche Geräte angeschafft werden, gab es vorab eine Umfrage im Kindergarten. Außerdem wurden die Pläne ausgehängt. Aus den erhaltenen Ideen stellte Gebietsleiter Michael Amesberger schließlich die Geräte zusammen und bezog auch die beiden bestehenden Geräte in die Planung mit ein. Am Ende ist ein Spielplatz entstanden, der viele Möglichkeiten bietet, um ausgiebig zu spielen, zu klettern und den Bewegungsdrang zu stillen. Durch den vorhandenen Baumbestand ist für natürliche Schattenspender gesorgt, die obendrein das Areal optisch aufwerten.
Damit sich hier auch die Erwachsenen wohlfühlen, sollen weitere Sitzgelegenheiten eingerichtet werden. "Eventuell stellen wir auch noch einen Pavillon auf", erklärte Wittmann und kündigte an, dass als Nächstes der Spielplatz in Roth am Forst folgt. ake