Auf Grund der in ganz Unterfranken zwischenzeitlich anhaltenden allgemeinen Trockenheit und der aktuell hohen Temperaturen von bis zu 30 Grad, bei sehr langer Sonnenscheindauer, ordnet die Regierung von Unterfranken vorläufig für Dienstag, 30. Mai, die Luftbeobachtung zur Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk an.
Dies geschieht im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung, meldet die Regierung von Unterfranken. In Unterfranken besteht nach den aktuellen Wettervorhersagen und dem Waldbrandgefahrenindex (WBI) flächendeckend hohe, teilweise am Dienstag sogar sehr hohe Waldbrandgefahr.
Eine flächendeckend hohe Gefahr besteht auch nach dem Graslandfeuerindex (GLFI), das heißt eine hohe Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs.
Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen: Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der sogenannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt (Dienstag von Hettstadt). Bei der sogenannten Ostroute werden die Flugplätze Bad Neustadt/Saale und Haßfurt genutzt (Dienstag von Haßfurt). Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.
Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Die Regierung von Unterfranken trägt die tatsächlichen Einsatzkosten der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.
Weitere Infos zur Luftrettungsstaffel Bayern, Flugbereitschaft Unterfranken, mit einem Bild des schnellen Einsatzflugzeuges gibt es im Internet unter www.lrst-ufr.de. Ergänzende Infos zur Luftbeobachtung im Katastrophenschutz stehen auch im Internet-Angebot der Regierung unter der Adresse www.regierung.unterfranken.bayern.de > Aufgaben > Sicherheit + Kommunales > Luftbeobachtung. red