Verwöhnt vom Wetter waren die Bundesliga-Segelflieger des Aero Club Bamberg am ersten Wertungswochenende nicht. Umso mehr überraschte Harry Gerlacher mit seinem Flug über 167 km. Der Flug erstreckte sich von Bamberg über Bad Königshofen bis kurz vor Pegnitz und wieder zurück. Ein zweiter Wertungsflug wurde von Kay Hofmann aus der Rhön absolviert. Mit seinem über 40 Jahre alten Motorsegler flog er mit abgeschaltetem Triebwerk und mit stehendem Propeller als Widerstand 80 km weit und sammelte damit wertvolle Punkte für den Aero Club. Mit nur zwei von drei wertungsfähigen Flügen kamen die Bamberger auf den elften Platz von 30 teilnehmenden Vereinen. Am zweiten Wochenende ging es bei etwas besserem Wetter und kräftigem Wind mit drei Piloten an den Start. Ein Flug führte Hans-Jürgen Schmacht in den Schwarzwald, wo ihn bedeutend besseres Wetter erwartete als in Franken. Horst Singer erflog wichtige Punkte zwischen Bad Königshofen und dem Fichtelgebirge, während Harry Gerlacher seine Kilometer in Unterfranken abspulte. Die Platzierung im vorderen Mittelfeld auf Platz 13 zeigt, wie leistungsfähig die Bamberger Piloten trotz des regionalen Wetternachteils sind. Foto: privat