Ehe der HSC 2000 Coburg II in der Partie bei DJK Waldbüttelbrunn die Punkte im Sack hatte, war eine konzentrierte und bis zum Schluss engagierte Leistung notwendig.
Die Coburger stellten zwar eine gut funktionierende Abwehr, doch der HSC-Angriff benötigte beim 25:21-Auswärtssieg eine lange Anlaufzeit.
Der Erfolg war letztlich verdient und auch wichtig, denn die HSC-Reserve verteidigte damit bei 27:5 Punkten ihren Vorsprung in der Tabelle der Bayernliga vor dem HC Erlangen II (24:8), der die Hürde bei SG DJK Rimpar II mit 26:24-Toren überwand.


DJK Waldbüttelbrunn gegen
HSC 2000 Coburg II 21:25 (10:8)

Die Unterfranken machten von Beginn an Druck. Sie zeigten mit einer geschlossenen Mannschaftsleitung. Regie führten dabei Stumpf, Grunert und der Ex-Coburger Lukas Lutz, die zusammen 13 Treffer erzielten. Die Zwischenstände von 4:6, 5:7 und 6:8 egalisierten die Coburger beim 8:8,ehe sie beim Pausenpfiff mit 8:10 wieder das Nachsehen hatten. Dass der Rückstand nur zwei Tore betrug, hatten die Coburger Torwart Jonas Faber zu verdanken, der bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden bestens reagierte.
Der Coburger Angriff hatte es gegen die ebenfalls kompromisslose DJK-Abwehr ebenfalls nicht einfach, zudem haperte es auch noch an der nötigen Sicherheit und die Chancenverwertung war schlecht. Aber eines zeigte sich trotzdem, jeder setzte sich für den anderen ein. Damit wurde vieles ausgebügelt.
Auch dann nicht, als nach dem Wechsel die Vorteile beim Gastgeber blieben, der über 11:9 und 13:11 auf 15:12 erhöhte und am Erfolg schnupperte. Die HSC-Reservisten zeigten aber auch diesmal ihr Stehvermögen, Torwart Tim Titze stand seinem Kollegen in nichts nach und der Angriff formierte sich nun auch zur erwarteten Stärke, der über 15:15 mit 16:15 erstmals nach dem 1:0 wieder die Führung erzielte.Mit vier Treffern in Folge bot der HSC dann auf die Siegesstraße ein. Das Spiel war für den HSC gelaufen, als Titze einen Strafwurf parierte.
Es zeigte sich einmal mehr, dass das HSC-Reserveteam in dieser Saison nur schwer auszurechnen ist. So war es diesmal Dominik Baucke, der neben den beiden Rekord-Torschützen Göhl und Karapetjan nach einer kurzen Ladehemmung in dieser Partie mit fünf Treffern wesentlich zum Erfolg beitrug. Trotz des vollen körperlichen Einsatzes gab es nur je drei Zeitstrafen und insgesamt vier Siebenmeter.


Stimmen zum Spiel

HSC-Spieler Florian Klihm: "Waldbüttelbrunn hat uns vom Anpfiff weg unter Druck gesetzt und sehr gut gespielt. Wir haben uns das Leben aber auch selbst schwer gemacht."
HSC-Torwart Tim Titze: "In der 1.Halbzeit hat unser Spiel stark dem vor zwei Wochen in Rimpar geähnelt. Vorne haben wir viele Chancen liegen gelassen, allerdings sind wir durch eine starke Abwehr in Schlagdistanz geblieben. In der 2.Halbzeit haben wir im Angriff konsequenter agiert und gut verteidigt. So drehten wir das Spiel. Wir sind glücklich, dass wir die schwere Auswärtsaufgabe gemeistert haben und freuen uns nun auf das Spiel in Haching. ebi