Das hätte böse enden können: Ein massives Maschinenformteil aus Stahl landete in den frühen Abendstunden am Mittwoch auf dem Gehsteig. Während der Fahrt eines serbischen Lkws in der Ortschaft rutschte das circa 2,5 bis drei Tonnen schwere Teil seitlich rechts aus dem Sattelauflieger und beschädigte den Gehweg. Der Lkw-Fahrer fuhr einfach weiter. Erst bei einer späteren Rast bemerkte er das Fehlen seiner Ladung und kam zur Unfallstelle zurück.


Schadhafte Gurte verwendet

Bei einer genaueren Überprüfung stellte die Polizei fest, dass zwei Spanngurte gerissen waren. Zumindest einer davon war schon vorgeschädigt und hätte gar nicht mehr verwendet werden dürfen. Außerdem waren zur Ladungssicherung noch mehr schadhafte Gurte verwendet worden. Der Auflieger war für diese Art von Frachtstücken, allesamt ähnliche Maschinenteile, laut Polizei auch nicht geeignet, da eine solche Ladung darauf gar nicht entsprechend gesichert werden konnte.


Schwierige Bergung

Die Bergung des verlorenen Stahlteils gestaltete sich sehr schwierig und wurde auf den Folgetag verschoben. Erst dann konnte mit einem großen Radbagger das Teil angehoben und unter Zuhilfenahme eines weiteren Radladers wieder in den Lkw gehievt werden.
Dem Lastwagenfahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Erst nachdem er äußerst aufwendig seine Ladungssicherung nachgebessert hatte, durfte er weiterfahren. Selbstverständlich wurde von der Polizei das fällige Bußgeld direkt vor Ort kassiert, da der serbische Fahrer nicht in Deutschland wohnhaft ist. pol