Viele Näherinnen in Herzogenaurach fertigen seit Tagen ehrenamtlich für Einwohner der Stadt ab 60 Jahren textile Schutzmasken an. Nachdem bereits die Lebenshilfe 170 Masken und die Bewohner des Kursana-Altenheims St. Martin 160 Stück erhalten haben, will das Seniorenbüro nun die älteren Stadtbewohner mit Schutzmasken ausstatten.

Im Foyer des Rathauses, Wiesengrund 1, werden während der üblichen Öffnungszeiten selbstgefertigte Masken für den persönlichen Bedarf ab sofort kostenlos abgegeben. Bei der Abholung im Rathaus wird gebeten, den Mindestabstand zu wahren. In Einzelfällen ist eine Zustellung von Masken an Menschen möglich, für die der Weg zum Rathaus zu beschwerlich ist (unter Tel. 737169 im Seniorenbüro anrufen).

Diese Behelfsmasken - jede ist ein Unikat - sind für Alltagszwecke gut geeignet, auch wenn ihre Schutzwirkung mit zertifizierten Masken nicht vergleichbar ist. Ein Infoblatt mit Trage- und Pflegehinweisen zu diesen wiederverwendbaren Textilien steht ebenfalls zur Verfügung.

Die Herzogenauracher Senioren werden um Verständnis gebeten, dass aufgrund begrenzter Nähkapazitäten Masken nur in kleiner Stückzahl für den unmittelbaren Bedarf abgegeben werden. Sollten sie zeitweise vergriffen sein, kann man später noch einmal nachfragen, denn es wird weiter genäht.

Eine Unterstützung durch zusätzliche Näherinnen wäre sehr willkommen, freiwillige können dazu ebenfalls das Herzo-Seniorenbüro ansprechen. Gleichfalls willkommen sind Spenden von im Handel zurzeit schwer erhältlichem Gummiband, das im Herzogenauracher Rathaus abgegeben werden kann, teilt das Herzo-Seniorenbüro mit. red