Es ist eine gute Tradition, dass im Dezember eines jeden Jahres Bürgermeister Gerald Brehm (JL) die Schulweghelfer aus Höchstadt und dem Ortsteil Etzelskirchen zu einer festlichen Stunde in den "Weberskeller" bittet und ihnen im Namen der Stadt für ihre Arbeit dankt. Gesichert werden die Ampelübergänge am Vogelseck in Höchstadt und am Durchgangsweg von der Albrecht-Dürer-Straße zur Grundschule in Etzelskirchen.

Gegenwärtig sind an beiden Übergängen insgesamt 24 Helfer im Einsatz, junge und ältere Mütter und Väter und auch Omas und Opas. Den Rekord mit der längsten Zeit als Schulweghelferin hält Monika Jeromin. Sie wird 2019 ihr 25. Jahr absolvieren. Der Rekordhalter beim Lebensalter ist der Autor dieses Artikels, Dieter Gropp. Er hat die 80 bereits überschritten. Alle Schulweghelfer sind stets bemüht, neue Mitstreiter zu gewinnen.

Sicherlich ist es für manche Eltern die einfachere Lösung, den Sprössling morgens einfach mit dem Auto zur Schule zu fahren. Das unterstützt in jedem Falle die Zeitökonomie in der Familie. Andererseits ist der gemeinsame Schulweg mit Freunden oder Klassenkameraden für die Kinder auch wichtig. Sie können sich über Neuigkeiten austauschen, und die entspannte Vorbereitung auf den anstrengenden Unterricht hat auch viele gute Seiten. Dies brachten auch die kurzen Ansprachen des Bürgermeisters, der Direktorin der Anton-Wölker-Schule, Rosi Wagner, und des Verkehrserziehers der Polizei, Bernd Bayer, zum Ausdruck.

Als weitere Polizei-Vertreterin war Michaela Rosenthal anwesend. Sie ist den Schulkindern bestens bekannt von der Verkehrserziehung und dem gemeinsamen Fahrradtraining an den Grundschulen.

Im Mittelpunkt dieser jährlichen Jahresabschlussfeiern steht immer wieder die erfreuliche Tatsache, dass es seit Einführung des Schulwegdienstes nicht einen morgendlichen Wegunfall mit Schulkindern gab, dafür stehen die betreffenden Eltern und Großeltern gern bei Wind und Wetter und sorgen mit für die Sicherheit der Kinder. dg