Die Haushaltsjahre 2017 und 2018 des Schulverbandes Untersiemau schließen mit soliden finanziellen Verhältnissen ab. Kämmerin Gisela Wörz berichtete bei der Versammlung am Dienstag im Rathaus über die Jahresrechnungen dieser beiden Jahre. 2017 wurde der Haushalt bei Einnahmen und Ausgaben mit knapp 830 000 Euro angegeben, und 2018 lag der Abschluss bei gut 866 000 Euro. Nun stehe lediglich demnächst die Prüfung der beiden Jahre an, stellte Vorsitzender Rolf Rosenbauer fest.

"Kassenkredite mussten zu keiner Zeit in Anspruch genommen werden", führte Wörz aus. Im investiven Bereich der Grund- und Mittelschule hätten diverse Sanierungsarbeiten angestanden. Dazu seien einige Anschaffungen wie Einrichtungsgegenstände, Brandmeldeanlagen, Verdunkelungsvorhänge und Dokumentenkameras für die Klassenzimmer gekommen. Für die Ganztagesbetreuung, die seit September 2017 mit eigenem Personal durchgeführt wird, werde jährlich ein Kooperationsvertrag mit der Regierung von Oberfranken geschlossen.

Dringender Handlungsbedarf sei weiterhin notwendig auf dem Gebiet der energetischen Sanierung der Schulgebäude. Dazu sollen im kommenden Jahr, so Rolf Rosenbauer, erste Schritte getan werden. Der obere Pausenhof sei bereits in diesem Jahr saniert worden. Die Fläche werde zudem im Frühjahr mit einer neuen Asphaltschicht versehen. Der Werkraum erstrahle bereits im neuen Glanz. Für den Unterricht seien 25 Laptops angeschafft worden. Die Glasfaser-Anschlüsse sollen in den Osterferien erstellt werden. Für die Mittagsbetreuung sei ein Raumteiler und eine Kletterwand eingebaut worden. Die Benutzung soll voraussichtlich noch im Januar 2020 möglich sein. Schulleiterin Kerstin Meyer bestätigte die Freude der Lehrer über diverse Investitionen mit Blick in die Zukunft: "Die Laptops sind super für die Mittelschule." Ob auch die Grundschüler damit ausgestattet werden sollen, überlege man noch und wolle die Entwicklung abwarten, bevor Anschaffungen getätigt würden, meinte die Rektorin.

Die Kommunikation zwischen Eltern und Schule bedürfe einer Verbesserung. So solle mehr Wert auf digitale Nachrichten gelegt und weniger Papier verwendet werden, regte Sabine Marr (soziale Mitarbeiterin) an. Sie dachte dabei unter anderem an Ferienprogramme, Sprechstunden oder Schulessen. Die momentane Zahl der Kinder in der Mittagsbetreuung belaufe sich auf über 90; diese würden von acht Mitarbeitern betreut. Durch die Schaffung verschiedener Zonen sei mehr Ruhe in das Konstrukt gekommen, stellte Marr außerdem fest. ka