Kurz nach ihrer Ankunft in Höchstadt wurden am Dienstagmorgen einige Schüler und ihre vier begleitenden Lehrerinnen aus Höchstadts russischer Partnerstadt Krasnogorsk erst am Gymnasium und anschließend im Kommunbrauhaus durch den Schulleiter Bernd Lohneiß und Bürgermeister Gerald Brehm (JL) herzlich begrüßt. Mit diesem erneuten Freundschaftstreffen setzen die beiden Gymnasien "Opalicha" aus Krasnogorsk und das Höchstadter Gymnasium ihre langjährigen Partnerschaftsbeziehungen fort.
In seinen Begrüßungsworten betonte Lohneiß, der ebenso wie Bürgermeister Brehm erst am Sonntag von einem Besuch in Krasnogorsk zurückgekehrt war: "Wenn die Politik all das machen würde, was wir in unserer Partnerschaft machen, wäre es viel einfacher auf der Welt. Gerade in der heutigen Zeit mit Kriegen und Terror ist es wichtig, dass solche Partnerschaften aufrechterhalten werden, dass Freundschaft entsteht und ausgebaut werden kann. Viel wichtiger aber ist noch die Partnerschaft mit Schulen, also mit Kindern, denn ihr seid die Zukunft der Gesellschaft."
Ein Spaziergang führte die russische Schülergruppe dann durch Höchstadt zum Kommunbrauhaus. Dort betonte auch der Bürgermeister, wie wichtig die Zusammenarbeit beider Gymnasien und darüber hinaus beider Städte sei. Er lobte besonders die Gastfreundschaft, die die Abordnungen aus Höchstadt immer wieder in Krasnogorsk erleben würden. Viele gemeinsame Projekte der beiden Gymnasien, in der Partnerstadt und in Höchstadt, trügen dazu bei, die freundschaftliche Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. Mittlerweile sei dies zu einer Herzenssache geworden. Persönliche Verbindungen der jungen Bürger beider Städte würden davon Zeugnis ablegen.
Bernd Lohneiß fügte abschließend einen herzlichen Dank an die Eltern der Schüler beider Gymnasien hinzu. Durch ihre gastliche Betreuung würden sie diese glückliche Symbiose immer wieder aufs Neue ermöglichten und familiär gestalten. Vier Schüler des russischen Gymnasiums sprachen dann in deutscher Sprache aus, was sie sich von ihrem Besuch in Höchstadt erhoffen: "Neue Freunde zu finden, das Gymnasium hier und die Stadt kennenzulernen, die deutsche Sprache zu vervollständigen und die Freundschaft zu vertiefen."
Dieter Gropp