In den allgemeinen Bildungseinrichtungen von Krasnogorsk werden Essenspakete an die Eltern der Schulkinder verteilt. Insgesamt werden über 18 900 Schüler mit Lebensmitteln versorgt, teilte jetzt der Freundeskreis Krasnogorsk mit.

Die zweiten Lebensmittelpakete werden als Folge der Verlängerung der schulfreien Tage durch den russischen Präsidenten Wladimir Putin bis zum 30. April ausgegeben. Die Verteilung der Pakete wird auf Anordnung des Gouverneurs des Moskauer Gebiets, Andrej Worobjew, organisiert. Für die Zeit der Selbstisolierung werden Schulkinder, die während ihres Schulbesuchs kostenlose Mahlzeiten erhielten, weiter mit Lebensmitteln versorgt.

Rationen für 14 Tage

Nach Angaben der Leiterin der Bildungsabteilung der Krasnogorsker Verwaltung, Natalia Timoschina, wird für die zweite Ausgabe die gleiche Anzahl von Lebensmittelpaketen vorbereitet wie für die erste. Der zweite Satz ist auf 14 Tage ausgelegt.

Unterschiedlicher Inhalt

Die Lieferung der Rationen erfolgt nach dem von jeder Bildungseinrichtung festgelegten Zeitplan. Eins der Pakete ist für Grundschulkinder gedacht, die während des Unterrichts kostenlos ein warmes Frühstück erhalten. Das andere Set geht an Kinder aus kinderreichen Familien, behinderte Kinder, Kinder aus armen Familien, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden. "Diese Kinder erhalten während des Schulbesuchs zwei warme Mahlzeiten kostenlos", sagte Natalia Timoschina. Sie betonte in ihren Informationen, dass Eltern, die aus irgendeinem Grund an den Tagen der Ausgabe keine Rationen abholen konnten, das unmittelbar nach der Wiederaufnahme des Vollzeitunterrichts tun können. Die bedürftigen Kinder auf diese Weise auch zuhause zu versorgen sei möglich, weil die Kits keine verderblichen Lebensmittel enthalten. In der Schule Nr. 15, wie in allen Bildungseinrichtungen von Krasnogorsk, erhielten die Eltern Dienstag ihre Verpflegungspakete, teilte die Direktorin der Sekundarschule 15, Olga Gatskevich, mit.

726 Pakete

Die Schulleiterin aus Krasnogorsk fährt fort: "Insgesamt bereiteten meine Kollegen und ich 726 Trockenrationen vor. Ströme von Eltern werden durch sechs Eingänge in das Gebäude geleitet. Sie kommen, schreiben einen Antrag oder bringen bereits vorbereitete Rationen mit. Ihre Daten werden in die Liste aufgenommen, in der sie unterschreiben. Dann bekommen sie das Essen."

Am Montag halfen 43 Lehrer dem Personal der Kantine, die Rationen zu packen, und am Dienstag seien die Pakete an die Eltern übergeben worden, ergänzte die Direktorin der Sekundarschule 15, Olga Gatskevich. red