"Es ist erfreulich, dass nur drei Textzeilen bemängelt wurden", meinte Verbandsvorsitzender Reinhold Stahl in der Ausschusssitzung des Abwasserzweckverbands (AZV) Obere Werntalgemeinden zur Kommunalen Rechnungsprüfung der Jahre 2011 bis 2014. Der Fremdwasseranteil im Netz sei mit über 50 Prozent zu hoch, sagte Geschäftsleiter Walter Weinig. Hier wurde dem Verband ein Sanierungskonzept empfohlen.
Um Gebührenschwankungen innerhalb des mehrjährigen Kalkulationszeitraums auszugleichen, sollen Sonderrücklagen gebildet werden. Mittlerweile wurden 1,5 Millionen Euro zurückgestellt.
Daniela Sell stellte als Verwaltungsleiterin das vorläufige Ergebnis der Jahresrechnung 2015 vor. Hier macht sich der Abzug der US-Amerikaner bei der Schmutzwassergebühr bemerkbar: mit 240 000 Euro weniger Einnahmen. Neben dem Leerstand von Gebäuden wird zudem verändertes Verbrauchsverhalten als Grund vermutet.